Brand in der Kurt Schwitters Schule

Das ist keine Übung. Es brennt wirklich.

Es ist 10:20 Uhr als der klassische Gong der Sprechanlage in allen Räumen von Haus 1 und 3 ertönt und sich Herr Radzioch zu Wort meldet.
Ein Feueralarm der anderen Art, sonst gab es bei jeder Übung ein schrilles Pfeifen. Doch heute, als es wirklich brannte ist alles anders. Die Alarmanlage außer Betrieb, zum Glück gibt es die Durchsage.
Wenig später waren alle Schülerinnen und Schüler auf dem Hof versammelt. Aufgrund der niedrigen Temperaturen wurden sie dann in die Turnhalle gebracht, zeitgleich traf die Feuerwehr ein, Männer mit Atemmasken liefen ins Haus 1 um den Brand zu löschen – Doch was war passiert?

Die Jungentoilette in Haus 1 im Erdgeschoss, die in der Projektwoche durch Schülerinnen und Schüler aufwendig gestaltet wurde ist komplett ausgebrannt. Die Bilder zeigen das Bild der sinnlosen Zerstörung. Es muss ein Schüler gewesen sein, der dort während des zweiten Blocks eine Rolle Toilettenpapier ansteckte. Der Plastikkasten darum schmolz daraufhin, so dass sich giftige Gase entwickelten. Durch die Rauchentwicklung bei einem Feuer entstehen große Gefahren für alle. Eine Schülerin musste mit Atembeschwerden ins Krankenhaus.

Nachdem der Brand gelöscht wurde ging der Unterricht normal weiter. Die Jungentoilette im Erdgeschoss bleibt jedoch bis zur aufwendigen und teuren Sanierung gesperrt – Und noch viel schlimmer, die Kunst ist nicht ersetzbar. jakr

Sachdienliche Hinweise bitte an Herrn Radzioch. 

geschrieben von: Jakob

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