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Tanzende Idole | Spring Break Party

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Königsstadt, 12. April 2019, 19.15 Uhr. Der Bass pumpt, alles vibriert. Im wogenden Licht der bunten Scheinwerfer erkennt man kaum Gesichter. Zugegeben etwas befremdlich, wenn draußen noch die Sonne scheint, aber das ist es wohl was “Schulpartys” ausmacht. Diese hier weist jedoch erstaunlich wenig Ähnlichkeit mit den üblichen Feierlichkeiten im Schulrahmen auf; keine Lehrer, keine Eltern und statt Simon & Garfunkel läuft Lil Pump.

In diesem frühen Stadium der Party ist der Dancefloor noch nicht sonderlich lit, der Hauptteil der Anwesenden lehnt an der Bar und schlürft Fritz-Limo und macht sich über die Gratis-Snacks her oder stellt seine Lungenkapazität bei einer Partie Tischkicker unter Beweis.

Das Motto in diesem Jahr lautete “Kindheitshelden und Idole”, für eine entsprechende Kostümierung gab’s ermäßigten Eintritt, wodurch man so manchem Superheld, einigen Märchenfigur und Sportlern begegnet. Dazwischen mischt sich aber auch der ein oder andere Gast, der sein Halloween-Kostüm zu recyclen scheint. So begegne ich unter anderem einem Geist und einem Kürbis.

Je weiter der Abend voran schreitet, desto mehr füllt sich auch die Tanzfläche. Zu beginn noch in peinlich berührten Grüppchen am Rand, doch spätestens nach den Open-Stage Beiträgen von Hassan, Bella, Neiva und Stefanie als hemmungsloses Knäul aus wogenden Leibern. Die Veranstalter bestätigten zwar, dass in diesem Jahr bedeutend weniger SchülerInnen den Frühling feiern, aber auch diese reduzierte Menge an verschwitzten Jugendlichen hat noch die Macht, das Gebäude beben zu lassen.

Zwischen zeitgenössischen (und nicht immer ganz jugendfreien) Rap und Hip Hop mischt sich nach und nach auch der ein oder andere Song aus einer Ära der Party-Musik in der Keiner der hier Tanzenden auch nur geboren war, und zwischen Hits von ABBA und Post Malone startet der eine oder die andere einen unbeholfenen Flirt-Versuch bei einer Lautstärke, die jegliche verbale Kommunikation praktisch unmöglich macht.

Um 22 Uhr ist dann aber in bester Schulmanier Schluss mit Party, schließlich muss ein jeder noch rechtzeitig zur Schlafenszeit zu Hause sein. Und ich muss sagen: alles in allem, ein absolut gelungener Abend mit netten Leuten, guter Musik und der richtigen Stimmung.

Wie in jedem Jahr, gebührt auch diesmal aller Dank der fabulösen Technik-AG, die das wirklich meisterhaft organisiert haben, ihr rockt!

Wiesente in Deutschland

Es gibt am Rothaarsteig in Nordrhein-Westfahlen eine freilebende Wiesent Herde die aus 23 Tieren besteht 19 der 23 Tiere sind in freier Wildbahn geboren. Sie leben in den Wäldern vom Rothaargebirge. Das Projekt der Auswilderung der Wiesents heist Wiesent Wildnis. Diese freie Wiesent Herde ist die erste seit 235 Jahren. Das Projekt wurde 2003 von Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg angestoßen. Die Wiesente stammen aus der Flachland Kaukasus Linie und sind alle mit GPS Sendern ausgestattet. Die Herde wurde 2013 ausgewildert. Im Herbst 2014 wurden eine Wiesent Kuh und zwei Kälbchen von der Herde getrennt und nach Lettland gbracht um drohenden Revierkämpfen von Bullen zuvorzukommen. Im Oktober 2016 stürzte ein Einjähriger Bulle von einer mehreren Meter hohen Böschung herab und man gab ihm den Gnadenschuss. Unterstützt wurde das Projekt von dem Land Nordrhein-Westfahlen und dem betreiber Verein. Im Jahr 2016 Griff ein Muttertier eine Wanderin mit einem Hund an und verletzte sie leicht das Muttertier fühlte sich Warscheinlich durch den Hund bedroht und verteidigte sein junges.

 

 

Ähnliches Foto

Point of PrevYou – qurt.sfilm-Forum im Kino Babylon

Kunst ist nichts für die Schublade: Eure Arbeiten – wir zeigen sie + reden drüber!

Zum Abschluss des zinema.berlin-Filmprojekts hauen wir mit euch noch mal ein bisschen auf die Pauke. Und zwar am 12. Januar 2019 iiiim – bitte festhalten – Kino BABYLON!!!

Da werden im Saal 2 unsere Filme gezeigt! Also deine letzte Arbeit, andere Schüler-, Bewerbungs-, 1./2.-Jahres-Studentenfilme und natürlich auch TOLLERANZIA! Außerdem werden wir im Foyer verschiedene Diskussionsrunden haben und Interviews mit Beteiligten führen, im Oval (1. Stock) und überall im Babylon Musik machen, Theater spielen, auflegen, Kunst & Fotos ausstellen, Videoinstallationen zeigen, usw. usw. – und natürlich Spaß haben! 😉 Wichtig ist, dass Macher wie Publikum (auch in Personalunion) aus derselben Szene sind, also SchülerInnen und AbsolventInnen der kunst- und musikorientierten Berliner Gymnasien und Sekundarschulen, BewerberInnen an den Film-, Schauspiel- und Kunsthochschulen und -Unis sowie deren StudentInnen der ersten Studienjahre.

Wenn du also Bock hast, dich dort zu präsentieren (mit deinem Film / Musik / Kunst …), schreib uns an info@zinema.berlin !

Aber du kannst dich nicht nur mit deinen Werken beteiligen, sondern auch direkt mitmachen – in der:

  • Organisation (Konzept- & Programmentwicklung, Verwaltung, Finanzen)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Werbung, Social Media, multimediale Dokumentation des Arbeitsprozesses über unsere Website / Vimeo)

Am Samstagnachmittag, 13.10. finden wir uns zusammen für ein erstes Planungstreffen! Schreib uns eine kurze Mail an info@zinema.berlin für die genaue Zeit & Ort und komm rum!

Unser Team ♥ & Projekt

Wir, das sind filmbegeisterte Schüler*innen, kunstaffine Abiturientinnen und u.a. Film-, Regie-, Produktion- & Kamera-Studenten (u.a. an der dffb) – das erweiterte Redaktionskollektiv von qurt.news, kurz: qurt.sfilm ! Seit Winter 2018 beschäftigen wir uns im Rahmen unseres Filmprojekts zinema.berlin – ein Filmprojekt VON, MIT und ÜBER Schüler*innen als Künstler mit der Frage: Wie wird man eigentlich Künstler? Wir führen Interviews mit angehenden Kunstschaffenden, darunter auch ehemalige Schwitteraner*innen, und drehten mit einigen von ihnen im August 2018 auf dem Gelände der Schwitters den Kurzfilm TOLLERANZIA. (Einen Eindruck dazu gibt’s hier sowie auf unserer Website www.zinema.berlin & Instagram-Account.)

Gefördert werden wir vom Fonds Soziokultur e.V., Jugend-Demokratiefonds, Förderverein der Kurt-Schwitters-Schule Berlin. Danke auch an 25p*cine support, REWE und die LPG für die Spenden!

Die Grenze zwischen Meinungfreiheit und Diskriminierung

Interresiet dich die Meiung anderer?

Legst du Wert auf die Meinung anderer?

Bestimmmt. In irgendeiner Weise interresiert jeden die Meinug anderer. Die Frage ist , wie weit lässt du diese Meinung in dein Leben und in dein Verhalten eingreifen? Weiterlesen