#87 zinema – Videomagazin: Schwitteraner werden Künstler

Als Künstler wirst du kaum (über)leben? Zum Film-, Musik- oder Schauspielstudium angenommen zu werden, ist unmöglich? Wir wollen ehemalige Schwitteraner*innen, die heute berufsmäßig spielen, singen, tanzen, malen, designen, fotografieren oder filmen, zu ihrem Lebensentwurf und Werdegang vor der Kamera befragen. Diese Interviews sowie weitere Hintergrundbeiträge zum Thema publizieren wir online als Videomagazin auf qurt.news und zeigen den fertigen Film zur Projektwochen-Präsentation. Wenn du Bock hast, kannst du dabei gerne medial experimentieren – mit Fotos, Zeichnungen, Comics, Animationen usw. –, dich in den Bereichen Journalismus, Regie, Kamera, Licht, Ton, Schnitt und Gestaltung ausprobieren und nebenbei spannende Menschen kennenlernen. Vorerfahrungen brauchst du keine, lediglich Interesse und gute Laune!

Es sind mehrere Kameras vorhanden. Wir können also in kleinen Teams arbeiten, in denen du dich in allen Positionen ausprobieren kannst, die dich interessieren.
Schick mir gern hier deinen Kontakt – dann machen wir ne WhatsApp-Gruppe auf & du kannst mitbestimmen, z.B. wen wir interviewen werden und und und! Ich würde beispielsweise meinen Bruder Christoph vorschlagen, der auf der Schwitters war und heute Musiker & Produzent ist (Moonboy Inc.).

Wer macht’s?

Ich bin Kundry, 18 & gehe in die 13. Kurz zu mir: Ich brenne für Film, Theater, Journalismus – und gutes Essen + ausschlafen. 😉 Da ich Regie studieren möchte, habe ich kürzlich ein Regiepraktikum bei einem dffb-Abschlussfilm absolviert und spiele seit mehreren Jahren in verschiedenen Jugendclubs an unterschiedlichen Berliner Theatern. Außerdem wurde ich 2015 beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb für eine Theaterkritik mit dem Theaterpreis ausgezeichnet, habe mehrwöchige Praktika bei der taz und der Berliner Morgenpost absolviert und bin seit einigen Jahren Weiterlesen

Teilnehmer catchen!?

Hey ho liebe*r Projektleiter*in, wie im vergangenen Jahr hast du natürlich auch dieses Mal die Möglichkeit, auf qurt.news für dein Projekt zu werben! Dafür einfach hier klicken, nen qoolen qurtzen Text eintippen – und weg! Tipp: Fotos sind gute Eyecatcher & erhöhen deine Chancen! Und deine Projektnummer nicht vergessen!

Kurt küsst!

Morgen ist der letzte Tag der “Kurt küsst” Aktion. Kommt mal in der
großen Pause vorbei, um euch gleichgeschlechtlich zu küssen! Die Aktion
ist ein Stand für Sexuelle- und Geschlechtliche-vielfalt und ist Teil des
Queer History Months.

H1: Raum 102

H2: FZB

Kopftücher im öffentlichen Dienst?

Eine Lehrerin klagt gegen das Land Berlin, da sie mit Kopftuch an einer Grundschule unterrichten möchte – wie es ihr bei ihrer Einstellung wohl auch zugesichert wurde. Bisher arbeitet sie an einem Oberstufenzentrum, da dies die einzige Bildungseinrichtung ist, an der Kopftücher gestattet sind. Damit ist die Debatte über “religiöse Symbole” im öffentlichen Dienst bzw. über die Selbstbestimmung der Frau neu entbrannt.

Vertreten wird das Land Berlin durch Seyran Ateş, für die das Kopftuch keine Form der Religionsausübung ist, sondern eine Art der Unterdrückung. Es ist legitim, dass es für sie die Frau zum Sexualobjekt macht. Und auch, dass sich Seyran Ateş als Deutsch-Türkin daher gegen das Kopftuch entschieden hat, ist vollkommen in Ordnung.
Doch das gibt ihr nicht das Recht, für andere mitzuentscheiden! Denn für manche Frauen gehört das Kopftuch eben zu ihrer Religion dazu. Dazu kann jeder andere Mensch stehen wie er will, diese Entscheidung muss jede Frau für sich ganz allein treffen. Wenn diese Lehrerin es also tragen möchte, dann soll sie das doch bitte tun! Die meisten Menschen sind sich einig, dass man eine Frau nicht dazu drängen darf, ein Kopftuch zu tragen. Warum sollte dann der Staat wiederum das Recht haben, sie zum Ablegen des Tuches zu zwingen? Frauen mit Kopftuch gehören zu unserer Gesellschaft. Daher sollten Sie auch im öffentlichen Dienst vertreten sein.

Das Verbot von Kopftüchern im öffentlichen Dienst führt lediglich dazu, dass die meisten betroffenen Frauen in diesem Bereich nicht arbeiten können. Das hat nichts damit zutun, dass sie sich den hier gängigen “Bräuchen” anzupassen haben, wie teilweise argumentiert wird: Jemandem aufgrund seiner Religion bestimmte Berufswege zu verbauen – und der öffentliche Dienst ist sehr groß –, hat nichts mit Integration zutun und widerspricht der Religionsfreiheit. Und einer Frau ihr Recht auf ihre persönliche Entscheidung zu nehmen, hat nichts mit der Stärkung von Frauen und ihren Rechten gemein.

Was hältst du von Kopftüchern im öffentlichen Dienst?

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Wir Frauen wollen die Weltherrschaft!

Verdammt: Jens Jessen hat aufgedeckt, dass der Kampf für die “Gleichberechtigung von Frauen” nur vorgetäuscht ist! Wie konnte ein Mann (!) – ein Mensch “zweiter Klasse”, weil “potenzieller Vergewaltiger” – nur durchschauen, dass es uns Frauen tatsächlich “um den ideologischen Triumph des totalitären Feminismus” geht?     Eine Satire von Kundry Rymon

Er hat unser “rhetorisches Hexenlabyrinth” überführt, “in dem selbst der Gutwilligste scheitert”: Wir Frauen nehmen alle Männer in “Kollektivhaftung” und schüchtern unseren “Gegner” (den Mann) ein – stets nach “dem Schema des bolschewistischen Schauprozesses”. Warum wir das tun? Männer sind von Geburt an “machtbesessen, geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch, sexistisch” und “fies” und somit “Ursache jeglichen Weltproblems”!
Und die von uns betriebene “soziale Ächtung” zeigt bereits “erhebliche Wirkung”: Wir haben “Professoren, ja Nobelpreisträger” um “den Lehrstuhl” gebracht, und “Künstler um das Recht, ihre Werke zu zeigen”. “Gleichheit und Menschenrechte”? “Akzeptanz von Vernunft und Logik”? Pfah! Wir glauben “an den Sieg des weiblichen Geschlechts über seinen Erbfeind, den Mann”!

Wer dieser “Mann” eigentlich konkret ist? Ist doch “wurscht“! Und männliche Opfer von sexueller Gewalt gibt es bei uns übrigens auch nicht. Daher unsere neuste und größte Errungenschaft: männliche Feministen! Die haben wir so manipuliert, dass sie sich selbst unterdrücken! Muhahahahah!

In diesem Sinne: Treibt sie zusammen! Sperrt alle “Männer ins Lager der moralisch Minderwertigen”! Die “#MeToo-Bewegung mit ihrem neuen feministischen Volkssturm” ist brandgefährlicher denn je – denn wir Frauen streben die Weltherrschaft an!