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Wie Schüler:innen der Kurt-Schwitters-Schule mit Kunst die Coronakrise verarbeiten

Sonja Göbel, Fachleiterin des Kunstbereiches gab ihren Schüler:innen noch am letzten Tag vor der Schulschließen eine Aufgabe: Sie sollte ein künstlerisches Tagebuch führen, um sich damit auseinanderzusetzen, was die Caronavirus-Ausnahmezeit in ihnen auslöst.

„Kunst ist eine besondere Sprache und eine tolle Möglichkeit über Bilder auszudrücken, was einen beschäftigt, was einen nervt oder interessiert oder auch einfach, was einem gefällt“, Göbel, die nach einigen Tagen die Idee hatte, die Werke der Schüler:innen auf qurt.news zu veröffntlichen.

„Wir sind eine kunstbetonte Schule und unsere SchülerInnen haben ein enormes kreatives Potential. Das muss man doch zeigen“. Sie fände es schade, wenn nur sie die Arbeiten ihrer Klasse zu sehen bekommen würde.

Also lies sie über die Klassenleitungen anfragen, ob die SchülerInnen (auszugsweise 8e/ 8g und 9c) ihr jeweils ein Werk aus ihren Tagebüchern per E-Mail schicken können, damit “wir es auf der Schülerzeitung zeigen können“.

Gesagt, getan.

Charlotte Papajeweski, 9c

Karla Lagè, 9c: Trinkbares Leben

Violetta Kretschmer, 8g

Karl Welsch, 9 c

Amelie Karlstetter, 9c: „In diesem Bild hatte ich vor zu zeigen wie die Corona-Maßnahmen unser Leben einschränken. Das Bunte soll das kreative und fröhliche Leben von uns darstellen und der Schwarze Punkt der langsam in das Bunte übergeht die Einschränkungen und die Langeweile die auf uns zukommt.“

Julian Casagrande, 9c: „Ein Ausschnitt aus meinem Kunsttagebuch“

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Was kann ich zuhause eigentlich alles machen?

Genau das haben wir uns auch gefragt, deswegen sind hier die Top Dinge, die man prima in der Quarantäne machen kann!

1. Sport

In den sozialen Medien kursieren aktuell sehr viele Anleitungen, wie du auch zuhause deinen aktiven Ausgleich bekommen kannst. Zum Beispiel Yoga, Tanz, Street-Workout, Joggen u.v.w.m.

2. Kunst

Auch zuhause lässt es sich perfekt mit wenigen Mitteln kreativ ausleben. Ein cooles Beispiel ist es jeden Tag, bis sich die aktuelle Situation wieder normalisiert, ein Kunstwerk zu kreieren, welches man an eine leere Wand hängt. Am Ende hast du dann deine eigene “Corona-Ausstellung”.

3. Musik

Es wär doch mega cool die Zeit zu nutzen und in Quarantäne ein Musikinstrument zu lernen, irgendwo fliegt bei dir bestimmt noch ein Herrenloses Instrument rum. Oder seine Fähigkeiten so auszubauen, dass man einen eigenen Song bis zum Ende der “Quarantäne”-Zeit geschrieben hat. Der dann vielleicht sogar auf dem Schulkonzert gezeigt wird?

4. Kochen

Endlich mal Zeit neue Rezepte auszuprobieren, oder die alten Rezepte wieder neu zu entdecken und nebenbei die anderen zuhause glücklich zu machen. Dabei Musik hören, macht’s noch entspannter!

5. Lesen

Es gibt noch sooooo viele ungelesene Bücher!! Hast du Tipps? Dann ab in die Kommentare damit!

6. Schreiben

Schonmal nen Tagebuch geschrieben? Nein? Dann bietet sich jetzt endlich die Gelegenheit! Wär doch cool den Enkeln dann detalliert über die Krise berichten!

7. Kommunizieren

Mal wieder mit Oma/Opa oder alten Freunden, von denen man lange nix gehört hat zu telefonieren bzw. skypen. Aber auch Briefe bieten sich als gutes Kommunikationsmittel an. Probier’s doch mal aus!

8. Film

Wir kennen sie alle und lieben sie: Serien! Hau doch einfach mal deine Tipps unten rein! Tolle Filme lassen sich kostenlos auf YouTube und Co. streamen. Auch mega cool ist es mal wieder die alten Projektwochen-Mitschnitte hier auf qurt.news anzuschauen 😀

9. Schnick-Schnack

Wie wär’s endlich mal ne neue Sprache, oder andere neue Dinge, zu lernen? Du hast sooo viel Zeit um zu Jonglieren, zu nähen, umzuräumen bzw. umzudekorieren, Geschwistern beim Lernen zu helfen, Haare zu färben, Morsecode-Nachrichten an die Nachbarn zu senden, IT-Skills zu verbessern / Hacker werden, Viiiiieeel zu schlafen!!!, Modesünden zu begehen, auf dem Balkon/Fensterbrett zu grillen, komplizierte Systeme zu erfinden um Nachbarn etwas zu schenken, nen Bart wachsen zu lassen, Nägellackieren bzw. Makeup-Skills zu verbessern, die Wände anzumalen / zu bekleben u.v.w.m. Nutz diese Zeit!

Du hast auch noch Tipps? Dann ab in die Kommentare damit!

Bleibt daheim und vor Allem gesund!
Euer Schulsprecher*innen-Team

P.s.: Mache jetzt an unserer Homeschooling-Umfrage mit!

Schwitterwochen: Auch in Corona-Zeiten weiter Projekte einreichen!

Ihr habt eine Projektidee aber Ihr wisst nicht, wie Ihr sie einreichen könnt? Schickt Eure Projektbewerbung einfach per E-Mail an Claudia: fauter@kurt-schwitters.schule!

Folgende Angaben sind nötig:

  1. Name des Projektes
  2. Namen und Klasse der Projektleitenden (maximal 4)
  3. Unterstützende Lehrer*in, wenn Ihr von der Person eine Zusage habt. Kontaktiert die Person Eurer Wahl per E-Mail unter [Nachname]@kurt-schwitters.schule oder lasst das Feld leer.
  4. Projektidee (1 – 3 Sätze)
  5. Anmerkungen (z.B. Technik- oder Raumbedarf)

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen! 

Hanau: Courage zeigen heißt nicht nur, Projekte zu organisieren

Am Mittwoch, dem 19. Februar 2020 ermordete in Hanau ein Mann 10 Menschen. Er schoss in einem Kiosk und einer Shishabar um sich und zuletzt auf seine Mutter und sich selbst.

Dieser eindeutig rassistisch motivierte Anschlag steht in Deutschland nicht alleine. Im Oktober letzten Jahres wollte ein Mann in Halle in eine voll besetzte Synagoge eindringen und die dort versammelten Menschen erschießen. Er wurde nur von einer schweren Holztür aufgehalten und erschoss statt dessen willkürlich zwei Passanten.

Im Juni letzten Jahres wurde Walter Lübke auf seinem eigenen Balkon erschossen. Der CDU Politiker hatte die Flüchtlingspolitik der CDU verteidigt. 2016 wurden 995 rechte Gewalttaten gegenüber Geflüchteten und Flüchtlingsunterkünften registriert.

Die genannten Vorfälle sind nur Beispiele aus der letzten Zeit. In einer Statistik über Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland in den letzten 30 Jahren heißt es:

„Wo von der Bundesregierung lediglich 94 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 198 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 12 weitere Verdachtsfälle“.

Eigentlich wollte ich einen Text über die politischen Ereignisse in Erfurt schreiben. Dort hat das Parlament nicht den linken Ministerpräsident Bodo Ramelow gewählt, dessen Partei mit 31 % die meisten Stimmen gehabt hätte. Stattdessen wählten CDU und FDP mit der AfD den Kandidaten der FDP, die bloß 5% hatte.

Aber warum ist es so schlimm, einen Regierungschef zu haben, der nur mithilfe der AfD gewählt werden konnte?  Sie waren ja alle demokratisch gewählt, oder?  Aber das bedeutete, mit der AFD zusammenzuarbeiten. Und die AfD vertritt zutiefst undemokratische Werte.

Sie ist frauenfeindlich.
Sie ist rassistisch.
Sie verhamlost die deutsche NS-Vergangenheit.
Sie ist behindetenfeindlich.
Sie ist islamfeindlich.
Sie ist homophob.

Sie leugnet das Recht der künftigen Generationen auf eine funktionsfähige Ökosphäre (also den von Menschen gemachten Klimawandel). Sie behauptet, sie wäre eine Partei der einfachen Leute, also der Arbeiter. Aber das stimmt nicht.

Nicht jeder, der die AfD wählt ist ein Nazi. Aber die AfD ist eine zum Teil faschistische Partei. In der AfD können Faschisten, wie zum Beispiel B. Höcke, ihren Hass und ihre Hetze an ein breites Publikum tragen. Die AfD bildet die Verbindung zwischen rechtsradikalen Nazis und rechtskonservativen Kräften im Bundestag.

Der Anschlag in Hanau wurde vielleicht von einem Einzeltäter begangen. Doch von einem Mann mit einem zutiefst rassistischen Weltbild. So etwas entsteht nicht aus dem Nichts und wird von einem gesellschaftlichen Klima angefeuert. Einem Klima, in dem menschenverachtende Theorien, Hass und Hetze immer salonfähiger werden.

Die AfD spricht von „Umvolkung“ und von „einem großen Bevölkerungsaustausch“, oder noch vulgärer von „Fickificki-“ und „Messermigranten“.

So konstruieren sie aus immigrierten und geflüchteten Menschen eine Bedrohung, die von solchen Tätern wie dem in Hanau als Legitimation (also Rechtfertigung) für ihre Morde und Anschläge genommen werden. Unsere Schule ist auch einen kleine Gesellschaft, auf deren Umgang und Klima wir aufpassen
können.

Ich jedenfalls habe keine Lust, in einem Land zu leben, in dem meine Freunde mit Diskriminierung, Anfeindungen und Gewalt leben müssen. In einem Land, in dem Menschen Angst um ihr Leben haben müssen, weil sie aus irgendwelchen Gründen nicht in faschistische Vorstellungen passen.

Wir alle können Courage zeigen. Courage zeigen heißt nicht nur, Projekte zu organisieren, sondern auch den Mund aufzumachen, wenn andere Mist reden. Denn Mist bleibt Mist, auch wenn es nur ein blöder Witz sein sollte.

Etwas Gutes können wir aber von allen Faschisten und Alternativen für Deutschland lernen: Wir können uns zusammentun, solidarisch sein, Spaß haben, uns nicht verarschen lassen und herausfinden, wie wir tolerant zusammen leben wollen.

Die Rapperin Sookee singt: „Ganz egal wer du bist, mach ein bisschen Kunst und bleibe Antifaschist!“

Text: Luise (Schulsprecherin) im Namen der GSV

Feuerwerk: Was darf man und was nicht?


Zum Jahreswechsel werden durch Feuerwerkskörper 5.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Ob dies alles so legal ist, ist die Frage. Was ist ein Pyrotechniker? Ein Pyrotechniker ist Experte für große Feuerwerke sowie für die Durchführung von diesen. Er kennt sich mit allen möglichen Spezialeffekten von Feuerwerk aus. Pyrotechniker kümmern sich sowohl um Innenfeuerwerke (Bühnenshow mit Spezialeffekten), als auch um Außenfeuerwerke.

Laut: Sprengstoffgesetz

§23 Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II, also Silvester Feuerwerkskörper dürfen in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember nicht verwendet (abgebrannt) werden, außer wenn sie von einem Erlaubnisinhaber oder Befähigungsscheininhaber gezündet werden.

Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II auch am 31. Dezember und am 1. Januar nicht abbrennen. Das Abbrennen von Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäuser, Kinder- und Altersheime ist verboten. 

Erlaubnisscheininhaber und Befähigungsscheininhaber sind ausgebildete Pyrotechniker. D.h. für alle anderen Personen gilt dieses Verbot.

Fachbegriffe:

BAM = Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesober­behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Aufgaben: 

  • Mitarbeit bei der Entwicklung gesetzlicher Regelungen, z. B. bei der Festlegung von Sicherheitsstandards und Grenzwerten
  • Beratung der Bundesregierung, der Wirtschaft sowie der nationalen und internationalen Organisationen im Bereich der Materialtechnik und Chemie.
  • u.s.w.

F1 = Kleinstfeuerwerk

Es gibt in diese Kategorie keine reinen Knallkörper, abgesehen von Knallerbsen. Als maximalen Schallpegel dürfen diese Artikel maximal 120 dB in einem Abstand von einem Meter erreichen. 120 db ist unerträglich laut, Schmerzgrenze.

F1-Artikel dürfen ab dem 12 Lebensjahr frei erworben und das ganze Jahr über verwendet werden. Hierzu zählen unter anderen Knallererbsen, Partyknaller, Bodenwirbel, Tischfeuerwerk, Eisfontänen, Wunderkerze, u.v.m

F2=Kleinfeuerwerk

Zu dieser Kategorie zählt in der Regel das klassische Silvesterfeuerwerk und diese Artikel sind ausschließlich zur Verwendung im Freien vorgesehen.

F3=Mittelfeuerwerk

Für Hobbyfeuerwerker und Pyrotechniker. Feuerwerkskörper der Kategorie F3 dürfen nur an Erlaubnis- und Befähigungsscheininhaber verkauft werden. Der Befähigungsschein ist ein amtliches Dokument, das den Inhaber zum Umgang, Verkehr und zur Einfuhr mit und von explosionsgefährlichen Stoffen berechtigt.

F4=Großfeuerwerk

Feuerwerkskörper, welche eine große Gefahr darstellen und nur von Pyrotechnikern verwendet werden dürfen. Hierzu zählen unter anderem die klassichen Zylinder- und Kugelbomben als auch große Raketen und Batterien. Wie bei der Kategorie 3 bedarf es zum erwerben und/oder verwenden eine Erlaubnis oder einen Befähigungsschein . Das Mindestalter für die Kategorie 4 beträgt 21 Jahre!

So sieht eine Kugelbombenexplosion aus:

 

T1 = Pyrotechnische Gegenstände, welche eine geringe Gefahr darstellen und ab ab 18 Jahre frei erworben und für technische Zwecke das ganze Jahr über verwendet werden dürfen. Technische Zwecke sind z.B.  Bühnenshows, Film -oder Fotoaufnahmen, Showveranstaltungen, Simulationen und vieles mehr.

T2 = Pyrotechnische Gegenstände für die Verwendung in Theater und auf Bühnen, die zur Verwendung nur durch Fachpersonal  gezündet werden dürfen.

S1 = geringe Gefährlichkeit, die z. B. für die Anwendung auf Bühnen und Theatern oder zur Ausbildung von Rettungskräften dienen.

S2 = pyrotechnische Sätze großer Gefährlichkeit, deren Umgang und Verkehr an die Befähigung und Erlaubnis gebunden ist

Was darf ich?

Hier eine Tabelle

 

Kategorie Zulassungs-

zeichen

Bezeichnung Abgabe an Personen
F1 BAM-F1 Feuerwerkskörper, die e sehr geringe Gefahr darstellen

(“Jugend- / Tischfeuerwerk”)

ab 12 Jahre
F2 BAM-F2 Feuerwerkskörper, die  geringe Gefahr darstellen

(“Silvesterfeuerwerk”)

ab 18 Jahre
F3 BAM-F3 Feuerwerkskörper, die eine mittelgroße Gefahr darstellen

(“Mittelfeuerwerk”)

ab 21 Jahre

Erlaubnis nötig

F4 BAM-F4 Feuerwerkskörper, die  große Gefahr darstellen

(“Großfeuerwerk”)

ab 21 Jahre

Erlaubnis nötig

(Pyrotechniker)

T1 BAM-T1 Feuerwerkskörper geringer Gefahr zur Verwendung auf Bühnen

Raketenmotoren bis 20g Treibstoffgewicht

ab 18 Jahre
T2 BAM-T2  Feuerwerkskörper großer Gefahr zur Verwendung auf Bühnen

Raketenmotoren ab 20g Treibstoffgewicht

ab 21 Jahre

Erlaubnis nötig

(Pyrotechniker)

S1 BAM-S1 Pyrotechnische Sätze geringer Gefährlichkeit ab 18 Jahre
S2 BAM-S2 Pyrotechnische Sätze großer Gefährlichkeit ab 21 Jahre

Erlaubnis nötig

(Pyrotechniker)

Quellen:
– http://feuerwerk-online-kaufen.de/feuerwerk-genehmigung-privates-feuerwerk/
-https://cdn.pixabay.com/photo/2019/10/28/12/41/new-years-eve-4584262_960_720.jpg
-https://www.pyrolager.de/feuerwerkskategorien
-https://www.bam.de/Navigation/DE/Home/home.html
Text: Julius (Klasse 7a)

So verlief der Literaturwettbewerb 2020

Der Literaturwettbewerb hat dieses Jahr am 2. März stattgefunden. Die neun Teilnehmer/-innen waren sehr nervös und hatten ihre Geschichten schon vor sich liegen, um sie vorzulesen. Es haben zwar nicht viele Schüler teilgenommen, die Stimmung war aber trotzdem sehr angespannt.

Die vorgelesenen Geschichten waren sehr kreativ und es war für die Jury sehr schwierig, sich für einen Gewinner zu entscheiden, doch zum Schluss konnten sie sich trotzdem für einen Text entscheiden.

Den dritten Platz hat Maha aus dem siebten Jahrgang, mit der Geschichte “Komisch Ferien”, erlangt. Der Text “Treppen” von Julia aus dem achten Jahrgang schaffte es auf den zweiten Platz.

Den ersten Platz gewann Karla, aus dem neunten Jahrgang, mit ihrer Geschichte “Vom Liegen Lieben Bände sprechen”. Alle Geschichten waren sehr schön und alle Teilnehmer durften sich nach ihrer Wahl ein Buch aussuchen, zuerst natürlich der erste Platz.

Es hat allen Schülern/-innen und Lehrern/-innen sehr viel Spaß gemacht.

Text: Theo (9.f) / Fotos: Philipp (9.f)

Mission Integration im deutschen Fußball

Fußball gefällt vielleicht nicht jedem, aber eine Sache kann dieser Sport auf jeden Fall: Menschen zusammenbringen. Er ist schon lange mehr als ein Spiel mit einem Ball, 22 Spieler*innen auf dem Spielfeld, traumhaften Spielzügen und Toren. Der Fußball hat eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft und meistert diese sogar manchmal besser als die Politik, denn er vermittelt Werte wie Toleranz, Respekt und Wertschätzung in einem Rahmen, wo Spaß und Freude im Mittelpunkt stehen. Auch beim Thema Integration hat der Fußball eine Vorbildfunktion.

Nicht nur der DFB (Deutsche Fußball-Bund) und die DFL (Deutsche Fußball-Liga) engagieren sich, auch kleine Vereine in unterklassigen Ligen helfen durch verschiedene Wege und Projekte, den geflüchteten Menschen sich zu integrieren.

Integration und der DFB

Mit der Überschrift: Fußball für alle. Gemeinsam für Teilhabe, Zugehörigkeit und Vielfalt in der Migrationsgesellschaft stellt der größte Fußballverband der Welt, der DFB das überarbeitete Integrationskonzept vor, welches sich über 8 A4 Seiten erstreckt und seine Visionen, übergreifende Ziele und Handlungsfelder formuliert.

Ein Wort, welches in dem Konzept der DFB eine tragende Rolle spielt, ist “Vielfalt (engl. „Diversity“). Sie möchten diesen Begriff als Ausgangspunkt ihrer zukünftigen Arbeit zur Integration nutzen.

Um diese große Aufgabe der Integration zu meistern, will der Verband mit externen Partner*innen die nötigen Rahmenbedingungen für ein positives Miteinander schaffen und dadurch alle Menschen einladen, ein Teil der großen Fußballfamilie zu werden.

Weiterhin will der DFB die wichtigen Werte wie Fair Play, Respekt, Gleichberechtigung, Leistungsbereitschaft, Engagement und das Friedliche Miteinander wieder in den Vordergrund stellen. Den Rahmen für diesen wichtigen Weg in die Zukunft bilden fünf Handlungsfelder.

Um Vielfalt in der Vereinen und Verbänden stärker darzustellen, möchte der DFB geeignete Strukturen erbauen sowie die vorhandenen Maßnahmen und Ansätze überprüfen und weiterentwickeln. Nichts gelingt ohne Geld, das weiß auch der DFB und möchte deshalb diese Projekte inhaltlich und finanziell  fördern.

Durch die Vernetzung von Vereinen und Verbänden kann jeder sich weiterentwickeln und zukunftsfähiger werden, deshalb fordert der DFB die Kooperation von Verbänden und Vereinen in Deutschland. Das Klima des Respekts und Mitmenschlichkeit sollte in jeder Fußballmannschaft selbstverständlich sein. Wenn dies nicht der Fall ist, möchte der DFB die betroffenen schützen und als Schlichter eingreifen.

Die Aufklärung im Bereich Vielfalt ist für den DFB elementar. Deshalb möchte er die Vielfaltsthemen in Qualifizierungsangeboten ansprechen. Durch diese Einbeziehung ergeben sich neue Chancen für die Vereine oder für die individuelle Entwicklung.

Willkommen im Fußball

Die DFL hat eine klare Vision: Allen Kindern die Entfaltung ihrer individuellen Potenziale zu ermöglichen und Chancengleichheit zu gewährleisten. Dafür formuliert die DFL- Stiftung ihre Mission, ihre Herausforderungen und wie sie diese mit drei verschiedenen Wegen erreichen möchte.

Schritt 1 ist Begegnung zwischen Kindern und Jugendlichen verschiedener sozialer und kultureller Herkunft. Ihr zweiter Anhaltspunkt ist den Fußball als Türöffner zu nutzen und damit zusätzliche Bildungsangebote zu schaffen.

Der letzte Schritt der DFL ist, den Fußball als Sprachrohr zu nutzen und sich damit Gehör zu verschaffen, um auf Chancen-Ungleichheit oder Diskriminierung hinzuweisen. Dafür hat die DFL verschiedene Leuchtturmprojekte ins Leben gerufen, wie z. B. Willkommen im Fußball.

Das Programm „Willkommen im Fußball“ eröffnet jungen Geflüchteten durch Sport-, Kultur- und Bildungsangebote Chancen zu einer sozialen Integration und unterstützt so das gesellschaftliche Miteinander.

Um mit einigen Zahlen zu erläutern wie groß dieses Projekt ist: Willkommen im Fußball hat 23 Bündnisse mit verschiedenen Fußballvereinen, unter anderem mit den beiden Berliner Erstligisten Union Berlin und Hertha BSC.

3.500 Menschen nehmen an den 67 verschiedenen Trainingsangeboten und Turnieren teil, dazu kommen noch die 60 Kultur-, Bildungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote, welche die geflüchteten Menschen nutzen können.

Welcome United 3

Nicht nur die großen Vereine und Verbände engagieren sich für die Integration von geflüchteten Menschen, auch Vereine aus unterklassigen Ligen, wie der SV Babelsberg bringen sich aktiv ein. Der SV Babelsberg ist der erste Deutsche Fußballverein, der mit einer Mannschaft aus Flüchtlingen antritt. Das Projekt  steht unter dem Namen “ Welcome United 3” und möchte so laut eigenen Worten:

” (…) ein Vorbild für andere Vereine, Unternehmen und Gruppierungen in unserer Gesellschaft sein. Wir wollen Menschen, die egal aus welchem Grund ihre Heimat verlassen mussten, willkommen heißen.” 

Das Projekt wurde mit offenen Armen empfangen, in kürzester Zeit meldeten sich über 60 Flüchtlinge an und so konnte schon nach einem Jahr die Mannschaft für den regulären Spielbetrieb eingetragen werden. Der SV Babelsberg bietet den Flüchtlingen mehr als nur einen Platz zum Trainieren. Sie versuchen den Spielern Jobs zu organisieren, helfen bei Behördengängen oder hören einfach nur zu.

Leider muss ich hier die Euphorie-Bremse drücken, weil der Fußball auch den ” Idioten ” ein  Sprachrohr bietet. In den vergangenen Wochen kam es nämlich zu vielen rassistischen Bemerkungen gegenüber Spielern.

Text: Pavel 9.e  Photo: unsplash

11 Gründe, beim schulinternen Literaturwettbewerb mitzumachen

Es ist wieder so weit: Auch in diesem Jahr veranstaltet die Kurt-Schwitters-Schule einen Wettbewerb – bei dem alle Schüler*innen ihre Fantasie- und Schreibfähigkeiten unter Beweis stellen und Preise gewinnen können.

1. Hä? Wer soll schreiben?
Alle. Egal, wie alt oder in welcher Klasse Du bist, Du kannst einen Text verfassen und einreichen. Auch auf Portugiesisch.

2. Okay. Und worüber soll ich schreiben?
Unser Motto ist „Welt der Wunder“. Alles, was Dir zu diesem Thema einfällt, ist kannst Du uns schicken. Das kann ein krasses Erlebnis sein, das für Dich ein Wunder war oder ganz anders: Eine Geschichte über die Welt, wie Du sie Dir eigentlich wünschst.

3. Ich kann aber nicht schreiben!
Das ist erstmal egal; probier es trotzdem. Wir freuen uns über jeden Text, der eingereicht wird. Schlechte Texte gibt es nicht.

4. Aha, okay. Wo kann ich denn einreichen?

Dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Wenn Du den Text per Hand schreibst, gib ihn bei den Sozis ab (in Haus 1 oder Haus 2).
  2. Schreibe den Text am Rechner, drucke ihn aus und? Genau. Gebe ihn bei den Sozis ab.
  3. Schicke den fertigen Text an literaturwettbewerb@kurt-schwitters.schule

Name und Klasse nicht vergessen! ¯\_(ツ)_/¯¯

5. Na klar, ich bin doch nicht blöd. Wie lange habe ich denn noch Zeit?
Einsendeschluss ist der 19.02.2020

6. Okay, das ist ja schon bald, da muss ich mich jetzt beeilen. Aber hey, warum soll ich das überhaupt machen?
Jetzt kommt das Beste: Die Preisverleihung. Diese findet am 2. März 2020 im Freizeitbereich (Haus 2) um 13 Uhr statt.

7. Und kann man da auch etwas gewinnen?
Ja klar! Und zwar: Bücher! Oder sogar Gutscheine für Bücher!

8. Okay, so langsam habt ihr mich.
Wir haben auch eine Jury, die sich aus einem Gremium von Schüler*innen zusammensetzt, die sich jeden Text durchlesen und dann die ersten drei Plätze auswählen.

9. Wird dann mein Text vorgelesen, wenn ich gewinne?
Nicht nur dann. Denn jede*r darf seinen*ihren Text in gemütlicher Runde vorlesen.

10. Niiiiice. Aber da werde ich bestimmt Lampenfieber haben.
Kein Problem.. Du kannst, aber Du musst Deinen Text nicht vorlesen. Das kannst Du auch spontan entscheiden. Übrigens: Evtl. kommt sogar die Presse vorbei, um die Preisverleihung zu dokumentieren.

11. Whohooo!
Genau. Das denken wir auch.

Foto: unsplash

So verbessern wir unsere Schule (und viele weitere Neuigkeiten)

Wie kann man unsere Schule in verbessern? Diese Frage stellen sich regelmäßig einige Schüler und Schülerinnen der Kurt-Schwitters-Schule.

Sie wollen mit Eigeninitiative unsere Schule und eure Schulzeit in vielerlei Hinsicht verbessern, attraktiver gestalten und verändern. Um diese Veränderungen nicht zu verpassen, wird hier auf qurt.news jeden Monat ein Rückblick erscheinen, indem alle Neuheiten und zukünftliche Aktionen kurz und kompakt zu lesen sind.

Nach Worten folgen Taten. In der Vergangenheit wurde viel geredet und jetzt geschieht auch was, die Kurt Schwitters Schule wird klimafreundlicher, dafür setzt sich eine kleine Gruppe von Schüler*innen jeden Mittwoch im Freizeitbereiche von Haus 2 um 15:45 ein. Sie wollen, dass unsere Schule weniger CO2 verbraucht, deshalb gibt es ab sofort jeden Montag ein veganes Gericht.

Außerdem wollen sie, dass unsere Schule ihren Strom aus Öko-Strom bezieht und den Müll trennt (wir halten euch bei diesem Thema immer auf dem laufenden).

Und: Wie wäre es, eine Welt nach deinen Wünschen, Träumen und Visionen zu kreieren, wo es keine Krieg gibt oder deine Lieblings-Serie auf Netflix immer eine neue Staffel parat hat? Das kannst du alles beim jährlichen Literatur-Wettbewerb beschreiben.

Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „Welt der Wunder“. Du kannst noch bis zum 9.2.2020 deinen Gedichte, Kurzgeschichten oder andere Textarten bei den Sozialarbeiter*innen einschicken und Anfang März bei den Vorträgen und der Preisvergabe dabei sein. Einreichungen können sowohl auf portugisisch als auch auf deutsch gemacht werden.

Weitere Informationen im Schnellüberblick:

– Essen wird wegen mehr Bioanteilen teurer
– BSA organisiert einen Klimakongress
– Projekt Woche organisieren Ansprechpartnerin Claudia

Text: Pavel (9.5), Foto: Unsplash

Ein großer Erfolg mit Rückschlägen: Der Transrapid

Der Transrapid war eine in Deutschland entwickelte Magnetschwebebahn für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Geplant und entwickelt wurde der Transrapid von der Siemens AG und der ThyssenKrupp Transrapid GmbH.

Im Jahre 1979 wurden erste Prototypen vorgestellt, 1991 wurde die Anwendungsreife dann anerkannt. Die Magnetschwebebahn wurde auf der Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) getestet, diese Versuchsanlage ist 31,8 Kilometer lang und steht heute immer noch.

Die Versuchsanlage im Emsland besteht aus einem einspurigen, geraden Streckenabschnitt. Die Strecke hat jeweils im Norden und im Süden eine Schleife mit jeweils einer Weiche, so dass die Strecke im Ring verkehr befahren werden kann.

Der Transrapid ist innerhalb von 60 Sekunden in der Lage aus dem Stand auf 200 km/h und kann dann in weiteren 60 Sekunden auf 400 km/h beschleunigen. Für eine Beschleunigung von 0 km/h auf 300 km/h braucht der Transrapid rund 4 Kilometer/30 Sekunden, der ICE 3 hingegen braucht rund 18 km/324 Sekunden.

Die Rekordgeschwindigkeit die der Transrapid erreichte, wurde am 20.04.2015 auf einer Teststrecke gefahren, die Magnetschwebebahn erreichte eine Geschwindigkeit von 603 km/h. Im Linienverkehr beträgt die Geschwindigkeit allerdings maximal 430 km/h.

Doch dann kam der Unfall, Besucher konnten auf der Teststrecke im Emsland hin und wieder bei Testfahrten mitfahren, eine Fahrt dauerte cungefähr 10 Minuten und kostete 18€ pro Person, der Forschungsbetrieb ging natürlich vor, am 22. September 2006 kam es auf der Transrapid-Versuchsanlage-Emsland zu dem damals folgenschwersten Unfall weltweit einer Einschienenbahn.

An diesem Morgen sollte der Transrapid mit einer Besuchergruppe die Teststrecke befahren, auf dieser Fahrt waren 31 Passagiere an Bord, da dies die erste Fahrt an dem morgen war fuhr er nur mit 170 km/h, machte eine geplante Notbremsung wie jeden Morgen, und fuhr dann normal weiter.

Allerdings hatten zwei Arbeiter einen Werkstatt Wagen auf der eingleisigen Strecke stehen gelassen und den Streckenabschnitt für den Transrapid nicht gesperrt, wie es ihm vorgeschrieben war. Die Leitstelle schaltete den Strom für die Strecke frei und der Transrapid fuhr los.

Wenig später betätigte jemand die Notbremse, der Magnetschwebezug prallte 25 Meter danach auf das Werkstattfahrzeug, der Werkstattwagen wurde durch den Aufprall auf den Transrapid gehebelt und riss das Dach des Transrapides ab, das Fahrzeug wurde unter dem Werkstatt Wagen zusammengepresst.

Es starben bei diesem Unfall 23 Menschen und 11 weitere wurden verletzt. Nach und nach wurden alle Transrapid Projekte in Deutschland begraben, so wie der Metrorapid welcher zwischen Düsseldorf und Dortmund verkehren sollte.

Die einzige kommerziele Schwebebahnstrecke steht in Shanghai,  dort fährt der Transrapid mit dem Namen “Maglev”, die Trecke ist ist insgesamt 30 Kilometer lang, diese Strecke verbindet einen Außenbezirk mit dem Flughafen in Pudong.

Der Maglev in Shanghai ist allerdings für die Einwohner nicht wirklich interessant, da die U-bahn viel günstiger ist, die Schwebebahn ist also nur für Touristen wirklich eine Attraktion.

Text: Philipp (9.6); Foto: zieak

Das Kleben ist schön!

Hey Leute,

 

Ich suche dringend Helfer*innen, um Berlin zu “plakatieren”. 

 

Warum?

Am 25. April 2020 findet zum zweiten Mal die “PrevYou” im Kino “Babylon” statt. Das ist ein Filmforum von und für Künstler*innen und welche, die es noch werden wollen. 

Damit wir auch genug Programm haben, suchen wir aktuell Filmemacher*innen, die Interesse daran haben ihren Film der Masse zu präsentieren. 

Dies wollen wir durch eine große Flyeraktion erreichen!

 

Also mach mit und verschönere durch unsere Flyer und Plakate die Stadt!

 

Bist Du dabei? Oder hast du noch Fragen? 

Dann melde dich bei mir (Felix 11.3) oder schreib eine Mail an: prevyou@felixstruempel.com 

Mehr Infos zum Projekt auf www.prevyou.de

Das bedeutet Weihnachten für uns

Pavel (9.5): Ich bin froh, wenn die ganze Weihnachtszeit, und vor allem die Werbung, vorbei und wieder neuralität einkehrt. Machmal denke ich, dass der Weihnachtsmann nur für Coca Cola erfunden wurde, um noch mehr Geld zu schäffeln und den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen (und wenn das wirklich das Ziel von Coca Cola war habe ich großen respekt).Ehrlicher Weise muss ich auch gestehen, dass mich die Weihnachtszeit packt und ich mich freue, wenn der Geruch von Plätzchien am 24 in mein Zimmer hervorkommt und der Tannenbaum geschmückt vor dem Kamin steht. Die ganze Familie versammelt Karten spielt, isst und trinkt. Die Urgroßeltern erzählen Geschichten aus der alten Zeit und man spielt mit den neuen Geschenken.

David (9.6): Weihnachten bedeutet für mich Freude, weil die Familie zusammen kommt, um ein besonderen Tag zu feiern, an dem ich und meine Familie Zeit verbringen und zusammen Stockfisch essen. Mir ist es egal, wenn ich keine Geschenke bekomme, denn was für mich zählt ist die Familie und tolle zeit mit meiner Familie zu verbringen. von

Georg (9.3): Ich finde Weihnachten toll, weil das ein Fest der Freude ist an dem man mit seiner Familie und (oder) seinen Freunden sorglos Zeit verbringen kann. Man vergisst all seine Probleme und hat einfach einen schönen Tag. Dabei finde ich, dass Geschenke zwar ein netter Bonus, aber nicht das wichtigste sind. Schließlich ist der Tag und die Zeit die man mit seiner Familie/Freunden verbringt ein Geschenk an sich. Ich wünsche jeder Person, die das liest damit sie Weihnachten genau so verbringt wie sie es sich vorstellt.

Julius (7.1) HI!!! ich find weinachten ok. man kann viel mit femeli (Familie) machen abeer nie mit allen. das ist bei mir so ein teil unter halb DE einer im oberen Bereich. ich bin erlich ich glaube nicht an Gott und feiere nur zum esen,gechenke u.s.w. esd ist schööööööööön mit einander unt einem teiel der familie

Lucas (9.3) Weihnachten ist für mich Freude, weil man mit seiner ganzen Familie zu Hause ist und was unternimmt, man vergisst die Probleme die man hat, Geschenke sind nicht so wichtig aber es ist toll wenn man anderen aus der Familie was schenkt – und die sich freuen. Aber das wichtigste ist, dass die Familie gesund bleibt und das man mit der Familie zusammen ist.

Thomas (7.2): Weinachten heißt für mich viele dinge, aber hauptsächlich Familie. Weil man sieht vielleicht ein Onkel oder Oma mal wieder. Einer meiner Lieblings Weinachts Traditionen ist Plätzchen backen. Auch ein Haufen Lehrer sind krank und man kann sich gemütlich ins Bett kuscheln weil es so kalt ist. Aber der beste Teil von Weihnachten sind die Geschenke.

Philipp (9.6) Weihnachten heißt für mich viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, bei uns gibt es kein spezielles Weihnachtsessen aber wir kochen immer etwas leckes und backen noch Kekse. Am Abend essen wir dann zusammen und geben uns gegenseitig Geschenke, ich wünsche mir nur dinge die ich wirklich brauche. Ich verbringe immer abwechselnd ein Jahr in Berlin und ein Jahr bei meinem Vater im Ruhrgebiet.

Herr Rösler und der Mauerfall (Folge 1)

Der Mauerfall hat vor 30 Jahren das Leben der Menschen drastisch verändert. Sie mussten neue und alte Herausforderungen meistern. Sind sich die Menschen nach 30 Jahre Wiedervereinigung näher gekommen? Diese Frage stelle ich einem Menschen, der den Mauerfall hautnah mit erlebt hat: Herr Rösler ist Deutsch-, Ethik, Geographie- und Geschichte-Lehrer an unserer Schule. Er war 23 Jahre alt und lebte in Ost Berlin um zu Studieren, als Deutschland vereint wurde.

Wie lief ihr Abend des 09.11.1989 ab und wie haben sie vom Mauerfall erfahren?

Ich habe am 09.11.1989 vom Mauerfall überhaupt nichts mitbekommen, ich habe am Schreibtisch gesessen und habe mich auf eine Unterrichtsstunde vorbereitet. Ich habe weder Radio gehört oder Fern geschaut und nichts mitbekommen. Meine Frau und ihre Mutter waren im Französischen Kulturzentrum und ihnen ist aufgefallen, dass so viele Menschen unterwegs waren, konnten sich das aber nicht erklären.

Vom Mauerfall erfahren habe ich am nächsten Vormittag in der Uni. Da kamen andere Studenten und haben davon berichtet. Ich habe es zunächst nicht geglaubt und als es mit klar war, war ich praktisch veranlagt und wollte gleich die Gelegenheit nutzen, um in den Westen zu gehen und mir das Begrüßungsgeld, also die Hundert DM, abzuholen. Ich habe das sogar richtig offiziell gemacht und habe mir ein Visum geholt.

Es waren Hunderte Menschen die dort anstanden, diese haben dann in ihren Personalausweis einen Visum stempeln lassen. Das für mehrere Ein- und Ausreisen galt, weil ich mir nicht sicher war, ob diese Möglichkeit des Grenzübertritts so bleibt. Erst nachher bin ich dann über den Übergang Heinrich Heine Straße nach Kreuzberg gegangen; das war am 10.11.1989.

Wie hat sich ihr Leben nach dem Mauerfall verändert?

Mein Leben hat sich eigentlich überhaupt nicht verändert. Ich bin weiterhin Student geblieben hab mein Studium 1991 zu Ende geführt, da gab es die DDR nicht mehr. Es hat es sich in den Studien Inhalten relativ schnell einiges geändert und die hauptsächliche Veränderung war dann, dass ich nach dem Studium nicht an die Schule gehen konnte, sondern noch zwei Jahre ein Referendariat absolvieren musste, weil das System an die Bundesrepublik abgepasst wurde. Und das habe ich dann als sehr ungerecht empfunden, weil ich das gesamte fünfte Studienjahr schon Unterrichtserfahrung gesammelt hatte.

Was könnte die Politik noch verändern, dass sich Osten und Westen Wirtschaftlich näher kommen?

Das ist eine relativ schwierige Frage. Das Hauptproblem der durch den Mauerfall entstanden ist, ist die weitgehende Entindustrialisierung in den Östlichen Bundesländern. Wir haben heute natürlich sehr gut sanierte Fußwege, Straßen und Häuser im Osten. Aber das Problem ist natürlich, dass es zu wenige Arbeitsmöglichkeiten gibt und dadurch die Abwanderung von Ost nach West immer noch besteht.

Finden sie, sie haben sich gut in die Bundesrepublik eingefunden?

Ich habe danach 20 Jahre im Westteil Berlins gearbeitet, für mich war das nie ein Problem für mein Umfeld auch nicht, dass ich sozusagen als „Ossi“ plötzlich im Westen gearbeitet habe. „Ja“ kann ich sagen ich habe mich integriert. Meine Herkunft will ich nicht verleugnen, muss ich auch nicht – und dazu stehe ich auch. Für meine Generation war es eigentlich relativ günstig.

Hier muss man natürlich unterscheiden, die Generation meiner Eltern ist natürlich durch die Ereignisses des Mauerfalls erheblich in ihren Biografien beschädigt worden. War bei meinen Eltern auch so, sie sind unmittelbar nach der Wende arbeitslos geworden. Und am Beispiel meiner Mutter habe ich das gemerkt. Mit 48 ist sie Arbeitslos geworden und hat nie wieder eine reguläre Arbeit bekommen können.

Und so ist es  Hunderttausenden ergangen. Für diese Generation ist natürlich der Mauerfall nicht nur ein positives Ereignis.

Wo würden Sie stehen, wenn es denn Mauerfall nicht gegeben hätte?

Ich würde wahrscheinlich heute irgendwo in Mecklenburg sein. Lehrer wäre ich wahrscheinlich geworden. Ich hätte mein Studium abgeschlossen. Danach musste man sich verpflichten, drei Jahre lang dahin zu gehen, wo man gebraucht wird. Die Humbold Uni hatte nach Mecklenburg eine ganze Menge Plätze zu belegen.

Sind die Vorurteile von Menschen die im Osten und Westen gelebt haben stimmig?

Das Wort Vorurteile sagt ja schon, dass es eine falsche Aussage ist. Natürlich gibt es Unterschiede. Zu diesen kann man auch stehen. Die Menschen haben unterschiedliche Entwicklungen durch gemacht, dadurch haben sie auch auf die Ereignisse unterschiedliche Blicke.

Diese Vorurteile sind eine Generationen-Frage und werden erst mit euer Generation verschwinden. Natürlich hat man irgendwelche Gedanken, ich versuche mich dann auch immer wieder zu reflektieren – und dass man Menschen nicht mit Vorurteilen begegnet sollte.

Bei mir im Freundeskreis macht es gar keinen Unterschied ob jemand aus dem Osten oder Westen kommt. Wenn dann jemand Wörter anders ausspricht, weiß man sofort: Du hast ja auch die gleiche Zeit im gleichen System genossen. Da ist Berlin auch nochmal etwas besonderes, weil du dort einen starke Vermischung hast. Das ist natürlich in Sachsen anders, wo relativ wenige Westler wohnen.

Hat man schon einige Tage vorher gemerkt, dass bald etwas passiert?

Dem Sonnabend davor, am 4.11.1989, war eine große Demonstration am Alexanderplatz. Ich weiß nicht, wie viele hunderttausende Menschen dort waren. Ich bin ganz ehrlich: Ich bin nicht hingegangen, ich hatte keine Lust auf solche große Demonstrationen. Es waren so viele, die passten auf den Alexanderplatz und die Umgebung gar nicht mehr drauf.

Da ging es natürlich um Reisefreiheit, Pressefreiheit und das man in seinem Persönlichkeitsrecht nicht so eingeschränkt war, also das, was die Menschen erhofft haben. Die Oberen der DDR haben diese Situation nicht erkannt und die Leute hatten die Nase voll. Es ging nicht um Vereinigung. Es ging den Leuten um Verbesserung der DDR.

Dort haben viele Prominente der DDR gesprochen, manche Personen wurden dort ausgebuht. Z.B. Markus Wolf, Chef des Außen-Geheimdienstes. Er hatte einen schweren stand, die haben ihn ordentlich ausgebuht. Er hat trotzdem gesprochen.

Danke für das Interview. Teil 2 folgt. 

Interview: Pavel (9.5)

Herr Rösler und der Mauerfall (Folge 2)

In Folge 1 des Interviews gab es noch viel mehr zu erzählen, als in einen Artikel gepasst hätte. Deshalb kommt nun Folge 2 aus dem Interview und Herr Rösler kommt ausführlich zu Wort. 

Ich habe über den Mauerfall sehr viel diskutiert. Mit meiner Frau und Freunden, manches ist davon gar nicht so leicht zu beantworten. Die Reisefreiheit war natürlich etwas angenehmes. Hätte man damals im November gewusst, wie es kommt, weiß ich nicht, wie man sich verhalten hätte. Denn das hat doch ganz tiefe Einschnitte gegeben.

Diese Entscheidung, dass Ost gegen West Geld im Verhältnis 1 zu 1 und 2 zu 1 getauscht wurde erschien erstmal sehr angenehm. Es kamen aber viele Probleme deswegen, weil ja nicht nur das Geld so gewechselt wurde, sondern auch die Schulden. Die hatten dann plötzlich auch 50 % ihrer Schulden in West-Mark. Der Umsatz ist eingebrochen. Und das hätte nicht so sein müssen.

Damit hat man auch die ganze Wirtschaft der DDR kaputt gemacht. Und das Schlimme: In Geschichtsbüchern, wenn es um Wirtschaft der DDR geht, tauchen immer wieder die gleichen Bilder der rostigen Betriebe auf, wo es überall raustropft und wo alles zusammen fällt. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Es gab natürlich genauso Betriebe, die hochmodern waren. Ich hab auch einige dieser Betriebe gesehen und auch in welchen gearbeitet, wo hochmodere Maschinen aus der Schweiz gestanden haben.

Es war auch so, dass man natürlich aus der wirtschaftlichen Sicht der Bundesrepublik sich gefreut hat, dass man 17 Millionen mehr Menschen hatte, die etwas einkaufen konnten. Aber sie wollten deren Industrie nicht, weil es Konkurrenz ist. Ich komme aus einer Textilregion und die hat man völlig platt gemacht.  Aus meiner Sicht war es auch eine Lüge, dass man immer sagt man hat ja gar nicht gewusst wie die DDR Wirtschaft war. Das ist Unsinn zur Vereinigung wäre es gar nicht gekommen, wenn man Wirtschaftlich gesagt hätte das Lohnt sich für uns.

Es ist auch nicht so, dass alle Produkte nicht mehr abgekauft wurden. Natürlich sind alle lebensmittelverarbeiteden Betriebe eingegangen, weil aus heutiger Sicht die Leute zu ,,blöde” waren und die bunte Westmilch gekauft haben. Und die Vollmilch aus der Molkerei von neben an nicht. In der Region aus der ich komme gab es einen Betrieb, der Kleinelkawes herstellte. Die hießen „Robur“, waren in Afrika sehr beliebt, weil sie besonders robust waren.

Die Auftragsbücher waren für die nächsten fünf Jahre voll. Diese sind dann zu Mercedes gewandert, und die konnten dann die Fahrzeuge liefern. Die Firma war ein halbes Jahr danach tot. Und solche Dinge hat es oft gegeben.

Die Menschen haben natürlich nicht gesehen, was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht, weil sie ganz verrückt darauf waren, zu reisen und Bananen zu essen. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt sage: Ich will die Zeit zurück drehen, dass gibt es sowie so nicht. Dort sind unheimlich viele Fehler gemacht worden und diese haben jetzt natürlich Auswirkungen.

Der Generation meiner Eltern wurde die Lebensleistung abgewertet. Da hat man immer gesagt: ,,Die im Osten, die im Osten, alles schrecklich und so.” Diese Leute haben 40 Jahre in diesem Staat gelebt. Und die konnten es sich mal nicht aussuchen, wo sie geboren wurden. Die bundesdeutsche Wirtschaft hat unheimlich davon profitiert, dass es den Osten gegeben hat. Wir waren sozusagen das China der Bundesrepublik vor der Wende.

Das, was jetzt mit China oder mit Bangladesh passiert, das war damals mit dem Osten. Zum Bespiel Strumpfhosen haben in der DDR 15 Mark gekostet. Dafür hat meine Mutter 4-6 Stunden gearbeitet. Die gleiche Hose wurde in die Bundesrepublik maximal für 15 Pfennig West verkauft. Die DDR war früher ein Billiglohnland für die Bundesrepublik.

Die DDR hatte auch Positives. Man konnte zum Beispiel für 50 Pfennig Mittags in der Schule essen. Ein Schulbuch hat nur 1.50 gekostet und nicht wie heute für 25 Euro. Früher konnten alle eine guten Bildung genießen. Man kann nicht bei allen Sachen eine Schwarz-Weiß-Malerei machen.

Natürlich war die DDR auch eine Diktatur, weil eine Meinung herrschte – und jemand, der abwich konnte bestraft werden. Aber es stand nicht immer die Stasi hinter mir, natürlich haben sie versucht einige Sachen zu beobachten und haben spioniert. Das wusste man auch, wenn man sich damit beschäftigt hat.

Ich habe ein paar mal diese Situation erlebt, dass Leute mich ausfragen wollten, die mich gar nicht kannten. Wo ich dann überlegt habe: Warum sind die gerade so freundlich zu mir? Ein mal hat mich jemand gefragt ob ich über die Grenze gehen möchte. Das war natürlich eine Falle und darauf habe ich mich auch nicht eingelassen, weil mir das klar war. Trotzdem war der Alltag nicht nur grau und hässlich. Die Leute haben auch gearbeitet und gelebt.

Dann sagt der Westdeutsche wieder: ,,In den Osten ist so viel Geld geflossen in den 90er Jahren.” Da haben sie auch recht. Da sind auch total idiotischen Sachen mitgemacht worden, in jedem Dorf gibt es eine Straßenbeleuchtung, die die ganze Nacht leuchtet.

Ich verstehe nicht, warum die AfD in Gebieten so viel Zustimmung erfährt, die wirtschaftlich stark dastehen, z.B in Usedom. Wenn das in Sachsen-Anhalt ist, wo es keine Industrie gibt und wenig Arbeitsplätze, kann ich mir das eher vorstellen.

Ich selber bin in gewisser Hinsicht ein Gewinner der Vereinigung, weil ich ein Lehrer geworden bin, der in der Bundesrepublik ganz anders bezahlt wird. Für meine Eltern war es traumatisch.

 

Interview: Pavel  (9.5)

 

 

Zivilcourage in der U-Bahn

Viele Menschen haben sich in der U-Bahn schon einmal oder mehrmals bedroht gefühlt. Aber wie viele denn genau? Im Deutsch-Lehrbuch der 8. Klasse der Kurt-Schwitters-Schule (KSS) ist ein Kreisdiagramm angegeben, nach dem sich 24% der Befragten schon einmal bedroht gefühlt haben. Das ist fast ein Viertel – jede vierte Person also!

Alarmiert durch diese Zahl haben wir zu diesem Thema an unserer Schule eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis unserer Umfrage war sogar noch dramatischer: 43% der 54 Befragten fühlten sich mindestens schon einmal bedroht. Das ist fast die Hälfte! Laut der gleichen Umfrage waren sogar 32% der Befragten schon einmal Zeuge einer Straftat und 15% wurden selbst schon einmal zum Opfer einer Straftat in der U-Bahn.

Die Ergebnisse der Umfrage sind hochaktuell, da die diese Umfrage im September 2019 an der Kurt-Schwitters-Schule durchgeführt wurde. Laut Kriminalstatistik der Berliner Polizei wurden im Jahr 2016 in der Berliner U-Bahn 16960 Straftaten registriert. Das sind 10,9% mehr als im Vorjahr. Um zu vermeiden, dass so viele Straftaten geschehen, muss man Zivilcourage zeigen.

Doch was ist Zivilcourage eigentlich genau?

Die Bedeutung, die der Duden vorschlägt lautet: ‚Mut im bürgerlichen Leben‘. Das bedeutet in Bezug auf Straftaten in der U-Bahn: Eingreifen! Hilfe holen! – Ohne sich selbst zu gefährden. Die ‚goldenen Regeln der Zivilcourage‘ sollen helfen, damit die Hilfeleistung nicht für dich selbst gefährlich wird.

Die erste Regel lautet: Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen. Man sollte also bei einer Straftat eingreifen, dazu verpflichtet sogar ein Gesetz. Allerdings nur im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Manchmal reicht schon ein beruhigendes Wort, um die Lage zu lockern und zu entschärfen. Ein psychologischer Rat der Polizei besagt: Niemals den Täter duzen!

Die zweite Regel lautet: Ich fordere andere Personen aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Durch das Eingreifen zusammen mit einer größeren Personengruppe ist man zum einen selbst besser geschützt und zum anderen können mehrere Personen häufig größere Autorität ausstrahlen.

Die dritte Regel kann eigentlich jeder befolgen, auch wenn man große Angst hat oder aus anderen Gründen nicht eingreifen will oder kann. Sie lautet: Beobachte genau. Präge dir Tätermerkmale ein. Jedes Detail ist wichtig. Für die nächste goldene Regel braucht man nicht mehr als ein Handy. Sie lautet:

Organisiere Hilfe unter Notruf 110. Besonders wichtig dabei ist die Klärung der Fragen: Was ist passiert? Wer sind die beteiligten Personen? Wo ist es passiert? Wann ist es passiert? Die fünfte Regel lautet: Kümmere dich um das Opfer. Wenn jemand verletzt ist, ist erste Hilfe die beste Hilfe. Die letzte Regel ist auch sehr wichtig und einfach zu befolgen: Stelle dich als Zeuge zur Verfügung. Viele Täter kommen ohne Strafe davon, weil sich Zeugen nicht bei der Polizei melden.

Jetzt weißt du was zu tun ist, wenn du eine Straftat beobachtest. Also greife das nächste Mal ein, denn Zivilcourage in der U-Bahn ist wichtig. Wenn einfach ein paar mehr Leute Zivilcourage in der U-Bahn zeigen würden, würde es weniger Straftaten geben und sich viele Menschen wohler fühlen.

Text: Helen (8.2) / Foto: Fabrizio Verrecchia

Warum Menschen die AfD wählen

„Der Einfluss des Islam wird in Deutschland zu stark“, sagen 92 Prozent aller AfD-Wähler*innen. Woher kommt diese Meinung? Gibt es den AfD-Wähler überhaupt? Eine einfache Antwort gibt es auf diese Frage wahrscheinlich nicht.

Schauen wir zuerst auf einige Fakten:

Die AfD ist inzwischen in allen Landtagen vertreten und hat in sechs Landtagen über 15 %  der Zweitstimmen erhalten. Die AfD Wähler*innen haben einen durchschnittliches Bildungsniveau und verdienen überdurchschnittlich viel.

Die Zustimmung ist im Osten fast doppelt so hoch wie im Westen Deutschlands. Auffällig sind dabei die 26 % der männlichen Zweitstimmen für die AfD. Interessant ist auch, dass die Wähler*innen der AfD zu 56 % eine Arbeit haben und nur 22 % arbeitslos sind.

Doch was bewegt diese Menschen?

Experten stellen fest, dass man von zwei unterschiedlichen Ursachen ausgehen kann. Im Osten spricht man hauptsächlich von einer festgesetzten Enttäuschung, die durch die Entscheidungen und Abläufe der Wendezeit geprägt wurde, wie zum Beispiel die End-Industrialisierung des Ostens.

Es kann aber auch der Grund sein, welcher eher den alten Bundesländern zugesprochen wird: Die Angst vor der Zukunft.

Wir leben aktuell in einer Zeit mit vielen Umbrüchen und Veränderungen in der Politik, im Klima und in der Wirtschaft, die durch die Globalisierung, Automatisierung und den Wechsel der führenden Wirtschaftsnationen verstärkt wird.

Wie geht man mit den vielen Veränderungen um und was tut die Politik dafür?

Viele Fragen, worauf die etablierten Parteien vermeintlich keine oder keine überzeugenden Antworten haben.

Dann kommt eine Partei, die die Themen der Unsicherheit anspricht, verstärkt und sich als „alternativ“ darstellt. Und dabei unter anderem die Lösungen an einem ganz einfachen Gegner festmacht – den Flüchtlingen.

Erstaunlich ist, dass es in manchen der Bundesländer gar nicht so viele Flüchtlinge gibt. Trotzdem holt sie die AfD ihre Wähler*innen mit Themen wie Terrorismusbekämpfung, Kriminalitätsbekämpfung und Stopp der Zuwanderung von Flüchtlingen ab.

Wenn die Zukunft ungewiss ist, hält sich der Mensch gerne an Altbewährtem fest. Das unterstreicht auch die Umfrage, in der 94 % der Befragten sagten, dass sie die Sorge haben, dass „sich unser Leben in Deutschland zu stark verändern wird.“

Diese Sorge, gepaart mit der Tatsache, dass 80 % der Befragten kein Vertrauen in unsere Demokratie haben und dem Gefühl der politischen Benachteiligung, bietet der AfD die Möglichkeit als „Retter“ dazustehen.

Ist eine Partei die vom Verfassungsschutz überprüft wird, eine „Alternative“? Behalten wir sie im Auge!

Text: Pavel (9.5) / Foto: Arnaud Jaegers

Gemeinsam gegen Diskriminierung!

‚Schule ohne Rassismus Schule mit Courage‘, ein Spruch, den ihr bestimmt schon mal gehört habt. Dieser Spruch steht nämlich zum Beispiel an unserem Schultor, Leute tragen ein T-Shirt, auf dem dies steht oder verteilen Sticker. Aber was bedeutet dieser Spruch überhaupt?

Besonders wichtig ist es, dass ihr den Begriff Rassismus kennt, denn der wird euch leider noch öfter begegnen. Rassismus bedeutet, dass Menschen andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminieren, beleidigen, ausschließen und ähnliches.

Das zweite Wort, das euch vielleicht unbekannt ist, ist Courage. Es bedeutet Mut zu haben, sich einzusetzen und etwas zu tun, wenn man das Gefühl hat, dass jemand zum Beispiel ungerecht behandelt wird.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was diese Wörter mit unsere Schule zu tun haben. Es ist leider so, dass an vielen Schulen Leute diskriminiert werden ( vermutlich oft dann aus dem Grund, dass SchülerInnen nicht richtig über Themen wie ‚Rassismus‘ aufgeklärt sind). Das führt oft zu Mobbing, was Menschen innerlich zerstören und Depressionen auslösen kann.

Um das zu vermeiden, hat man sich das Projekt ‚Schule ohne Rassismus Schule mit Courage‘ ausgedacht. Das ist übrigens kein einfacher Spruch, sondern eine Plakette, die eine Schule auszeichnet für Aktivitäten und Aktionen gegen Rassismus. Es soll Kinder, Jugendliche, Lehrer und Lehrerinnen dazu motivieren, etwas gegen Rassismus zu tun und Courage zu zeigen. Das Klima an der Schule zu bessern und Menschen aufzuklären.

Um diese Plakette zu bekommen muss man verschiedene Dinge tun, die sich nicht nur auf die Vergangenheit sondern auch auf die Zukunft beziehen. Unterschiedliche Projekte sollten veranstaltet werden, man sollte sich aktiv gegen Rassismus und für Courage einsetzen. Die Plakette verpflichtet jeden und jede SchülerIn aktiv mitzuhelfen und gegen Rassismus und jegliche Form von Diskriminierung anzukämpfen und nicht zuzulassen, dass sich Leute an eurer Schule, an unserer Schule schlecht fühlen, weil sie diskriminiert werden.

Die Kurt-Schwitters-Schule ist Teil diese Netzwerkes von 2.500 Schulen – und das schon seitdem 23. September 2005. Schülerinnen und Schüler setzten sich im Rahmen des Projektes „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ in einem zusätzlich eingerichteten Respektclub vertieft für sexuelle Vielfalt ein. Mit Kunstprojekten und Aktionen wie z.B. einem Queer-History-Month sorgen die Schülerinnen und Schüler für mehr Toleranz an der Schule.

Das gleiche Ziel verfolgt auch der ‚Cross-Dressing-Day‘. Das ist ein Tag, an dem man sich als das andere Geschlecht verkleidet, Frauen und Mädchen malen sich zum Beispiel einen Bart an. Sogar Lehrerinnen und Lehrer haben sich an bisher stattfindenden ‚Cross-Dressing-Days‘ beteiligt. Diese Projekte sollen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Menschen zeigen und bewirken, dass sich mehr SchülerInnen wohl fühlen. Menschen wird gezeigt, was es bedeutet, Courage zu zeigen.

Tretet der Welt einfach offen entgegen und beurteilt Menschen nicht nach Dingen wie Herkunft, Religion oder Aussehen und zeigt Courage, wenn ihr Rassismus gegenüber treten müsst!

Text: Jule, Klasse 8.2

Tee! Für! Alle!

Beim letzten Schüler:innenhaushalt wurde unter anderem auch was gewählt? Richtig! Tee!

Und jetzt ist er da und kann sowohl im Schulclub (Haus 1), als auch im Freizeitbereich (Haus 2) getrunken werden. Sorten gibt es so viele wie Packungen, es bleibt abzuwarten, ob der Schokotee sein Versprechen hält.

PS: Es gibt sogar Janosch-Tee!

Die ersten Computerspiele der Welt

Die Geschichte von Computerspielen ist eine lange – aber zuerst gehen wir zurück zum ersten Computerspiel, das 1958 gemacht wurde: Tennis for two.. Es war ein Hit.

Tennis for two / Quelle: Wikipedia

Dann sind noch mehr Spiele gekommen: Arkinoid, Space invaders, Mario bros und Pac Man.

Aber manche Leute fragten sich, ob sie Computerspiele zuhause spielen können. Hier entstand ein Krieg, der bis heute anhält: Der Konsolen-Krieg. Es gab einen Sturm von sogenannten Pong-Konsolen. Sogar Nintendo hatte eine Konsole gemacht, aber sie wurde nur in Japan verkauft.

Dann kam die “Magnavox Odyssey”. Sie hat den Computerspiel-Krieg verändert, in dem sie riesige SD-Karten hatte.

Zeit für ein bisschen Geschichte. Als Atari ihre erste Konsole rausbrauchte, wurde sie kaum beachtet, aber die “Atari 2600” wurde noch gut verkauft.

Aber dann hat Atari ein Großen Fehler gemacht “E.T”. Das schlechteste Computerspiel aller Zeiten. Das hier verursachte den “Videogame-Crash von 1983”.

Aber in Japan wurde eine neue Console hergestellt. Leute, die bei Nintendo arbeiteten, wollten sie um die Welt verkaufen – und dann kam die Idee: Es aussehen zu lassen wie ein “VHS”-Videogerät.


Autor: Thomas (7.2), Schlussredaktion: Sozi (Martin)

 

Wer rettet unsere Weltmeere?

Im Jahre 1977 gründet Paul Watson die SEA SHEPHERD Conservation Society und setzte sich gegen die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten von Wildtieren in den Weltmeeren ein. Die Geschichte beginnt mit nur einem Schiff, das in Großbritannien registriert war und den treffenden Namen SEA SHEPHERD trug. Die Hauptaufgabe des Schiffes war das Rammen und Beschädigen des illegalen Walfangschiffs SIERRA. Paul Watson versenkte das Schiff am Ende anstatt es in die Hände der Piraten-Walfänger geraten zu lassen.

Folgende Missionen führte die Sea Shepherd bisher aus:

ANTARKTIS – Direktes Vorgehen gegen die illegalen Walfangaktivitäten der japanischen Walfangflotte

TAIJI, JAPAN – Operation Infinite Patience Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Delfinmassakers sowie Aufdecken der Verbindungen zwischen dem Abschlachten und dem internationalen Delfinhandel.

FÄRÖER-INSELN – Operation Sleppid Grindini. Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Grindwalmassakers. Direktes Eingreifen ist aufgrund der färöischen Gesetzeslage nicht möglich.

MARINE DEBRIS CAMPAIGN  Plastikmüll erstickt unsere Meere. 8-10 Millionen Tonnen kommen jährlich hinzu. Somit stellt die Vermüllung eine der größten Bedrohungen unserer Ozeane dar. Aus diesem Grund hat Sea Shepherd Deutschland die MARINE DEBRIS CAMPAIGN ins Leben gerufen.


Hier zeige ich euch zwei wichtige Schiffe von Sea Shepherd, die für Mission Antarktis eingesetzt werden:

Bob Barker / Quelle: Saberwyn, Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Brigitte Bardot (ehemals Gojira) / Quelle: Wikipedia, Lionel Allorge 

 

Autor: Julius (7.1), Schlussredaktion: Martin (Sozi)

Nein, qurt.news ist nicht kaputt

Wer jeden Tag auf qurt.news klickt und gespannt auf einen neuen Artikel wartet, wird derzeit leider etwas enttäuscht. Mensch könnte meinen, dass die Redaktion jeden Donnerstag Nachmittag in der Koje liegt und limonade-schlürfend Netflix binged. 

Das ist natürlich Quark. Der Grund für die derzeitige Pause ist nicht, dass wir nicht arbeiten, sondern das glatte Gegenteil: Wir arbeiten. Und über-arbeiten (neue Texte), sammeln neue Ideen und fragen uns jeden Donnerstag, wie diese Schülerzeitung besser werden kann.

Mit “wir” sind insbesondere die neuen Reporter:innen gemeint, die in den kommenden Wochen großartige Stücke publizieren werden.

Stay tuned,

Euer Sozi (Martin)

 

Espero tua revolta

Wer die Wörter Schulstreik und Demonstrationen hört, denkt meistens an Fridays for Future.

In diesem Fall handelt es sich um andere Schülerinnen und Schüler, die die Schule schwänzen, um die Welt zu verändern. Sie streiken nicht für die Umwelt, sondern für ein besseres Schulsystem in Brasilien und sie erfahren viel Gewalt und Gegenwind von Erwachsenen und Polizisten.

Diese Thematik wurde in dem Film „Espero tua revolta“ gezeigt, den sich eine kleine Gruppe von SchülerInnen aus der Kurt-Schwitters-Schule im Kino angesehen hat.

Am Nachmittag haben sie sich dann im Schülerclub zusammengesetzt, um über die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und über verschiedene Ansichten zu diskutieren.

Wenn ihr auch diesen Film schauen wollt, euch dafür interessiert oder an solchen Diskussionsrunden teilnehmen wollt, fragt einfach die SchülerInnensprecher oder die SozialarbeiterInnen.

Quem escuta as palavras „greve escolar“ e „protesto“, pensa, em geral, em „Fridays for Future

Nesse caso trata-se de outrxs alunxs que, impedidxs de ir à escola por causa de novas políticas governamentais, tentam mudar o mundo. Elxs não fazem greve apenas pelo meio ambiente, mas ocupam as escolas por um sistema escolar melhor no Brasil, e têm de enfrentar violência policial e críticas dos adultos e da sociedade civil.

Esse é o tema abordado no filme „Espero tua revolta“, que alguns*algumas alunxs da escola Kurt Schwitters assistiram no Cinema em Friedrichshain. À tarde reuniram-se cerca de 30 alunxs no Clube dxs alunxs para trocar impressões e experiências e discutir sobre diferentes perspectivas.

Quem tiver interesse em assistir o filme ou participar das próximas rodas de discussão, fale com xs representantes de turma ou com xs pedagogxs sociais

Klimastreik mit qurt.news

200 bis 300 SchülerInnen der Kurt-Schwitters-Schule sangen, tanzten und hauptsächlich demonstrierten auf dem dritten weltweiten Klimastreik für eine bessere Zukunft und dass die Politikerinnen und Politiker endlich aufwachen und realisieren, dass es schon fast zu spät ist, um etwas zu verändern.

Als wir mit einem der  Veranstalter sprachen, sagte er:,, Ich gehe zu FFF, weil wir gerade sehen, dass das Pariser Klimaabkommen nicht eingehalten wird und deswegen die Jugendlichen zeigen, dass wir den Klimaschutz wollen. Den Politikern oder Politikerinnen würde ich sagen, dass sie handeln müssen. Sie sind in der Position und haben die Macht etwas zu verändern.”

 

 

FFF: Demonstranten kritisieren Die Grüne

Mit dieser Kritik haben die Grünen wohl nicht gerechnet. Am Freitag wurden sei bei der Klimastreik-Demo in Berlin zur Zielscheibe der Kritik. Die Demonstranten nannten die Partei systemkonform und warfen ihr vor, Kriege zu unterstützen und im Interesse der Unternehmen zu handeln.

Kurz gesagt:

Die Demonstranten kritisierten Die Grüne dafür, dass sie während ihrer Zeit an der Macht nicht viel für die Ökologie beigetragen haben, und durch ihre Sozialpolitik die Schere zwischen arm und reich nur weiter auseinander geöffnet haben.

  • Es wurde gesagt, dass sie durch ihre Politik den meisten Menschen gar keine Chance geben, Klima neutral zu leben.
  • Die Agenda 2010 wurde erwähnt, man sagte es war eine neoliberale Reform, die nur den Reichen in die Hände spielte. Sozialleistungen wurden massiv gekürzt, Deutschland wurde zu einem Niedriglohnland.
  • Außerdem unterstütze sie die menschenrechtsverletzenden Nato-Angriffskriege im Kosovo, in Jugoslawien und viele weitere Angriffskriege.
  • Die Grüne verlor ihre ursprünglichen pazifistischen Werte.

erstellt von VanonymV.Ghost.

Mein Kommentar zum Schüler*innen-Haushalt

Hey,

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, wird wieder der Schüler*innen-Haushalt gewählt. Dieses Jahr ist es besonders wichtig, dass ALLE wählen, da es auch ein Projekt gibt, über welches sich gut streiten lässt!

Der achte Jahrgang möchte Hoodies für 2400€ (!!!) haben. Ich überlasse jedem selbst, wie fair er das findet. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Antrag unsere Jahrgänge noch mehr spaltet.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr eure Stimmen der Gemeinschaft gebt! Beispielsweise für eine Litfaßsäule auf dem Hof (krass coole Idee) oder Tee für die SuS!

Danke 😉

GSV-Tag 2019

GSV-Tag 2019

Heute haben sich die Klassensprecher*innen in der Königstadt getroffen um die Grundsteine für dieses Schuljahr zu legen.

Das Jahr steht ganz im Motto: „Jeder weiß bescheid“. Dies bedeutet, dass ab sofort bei allen Entscheidungen, die die GSV trifft, die Transparenz im Fokus steht.

Auch gab es an diesem GSV-Tag wieder eine Projektphase, mit neuen und alten Projektgruppen der Gesamtschülervertretung. Welche das sind und wie auch ihr bei den Gruppen dabei sein könnt erfahrt ihr bald und ganz ausführlich hier auf qurt.news!

Wir bedanken uns bei allen Klassensprecher*innen, die heute am Start waren und freuen uns auf ein tolles Schuljahr!

 

Sozialarbeit als eine Investition für mehr Chancengleichheit

Das Bildungs- und Teilhabepaket zur Förderung von sozial benachteiligten Kindern wurde aufgebessert es umfasst eine stärke Förderung Freizeitaktivitäten,Schulmaterialien und Mittagessen. Allerdings gibt es eine bessere Alternative?

Der Beitrag vom Deutschlandfunk Kultur behandelt genau dieses Thema indem es an der Kurt-Schwitters Kartin Kundel und Kurt Barabas befragt, welche Sozialarbeit als eine weitaus effektivere Lösung empfehlen.

Den gesamten Beitrag findet man bei https://www.deutschlandfunkkultur.de/schulsozialarbeit-ein-schluessel-zu-mehr-chancengleichheit.976.de.html?dram:article_id=457849

Liebste Mutter Erde… | Ein Brief an unseren Heimatplaneten

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Liebste Mutter Erde,

es tut weh. Es tut weh zu sehen, wie dumm die Menschen sind, wie sie für kurzfristiges Geld alles und jeden verraten. Wie sie, oder besser gesagt wir, dir immer wieder weh tun und dich immer weiter zerstören, nur um zu fünf Minuten Ruhm zu gelangen. Wie wir es für unsere Bequemlichkeit in Kauf nehmen, deine zerbrechliche Atmosphäre mit unseren Abgasen zu verpesten und für den so übermäßigen Verzehr deiner Tiere deine Lunge in Brand zu setzen. Es tut weh, wie wir, dank mangelnder Weitsicht, deine Innereien aus dem Boden buddeln und wie wir dein ausgefeiltes System allen Lebens mit unserem Abfall verstopfen und mit unseren Abwässern verpesten. Und wenn es mir schon weh tut, eindeutig einer Täterin, wie musst du dann erst leiden?

Mir scheint, der Mensch liebt die Zerstörung seiner Selbst. Denn schließlich und endlich wird uns doch all unser Fehlhandeln in den Rücken fallen. Der plastikfressende Fisch landet auf unserem Teller, die giftige Luft in unseren Lungen, der saure Regen auf unserer Haut. Aber was sind schon Stunden die man durch einen Flug spart, gegen deine viereinhalb Milliarden Jahre? Früher schaffte es der Mensch doch auch zu leben, ohne dich zu verwunden und manche können das immer noch. Doch der Rest von uns entdeckte wie er dich sich unterwürfig machen konnte und versklavte sich dabei selbst.

Dabei bist du doch der einzige Grund unserer Existenz. Nichtsdestotrotz wurden deine kostbaren Gaben zu einer Selbstverständlichkeit für einen Großteil von uns. Deshalb kann ich verstehen, warum du sie uns entziehen möchtest und fühle mit dir, wenn ich höre, wie du dich gegen die Menschenplage aufbäumst. Doch bitte, liebe Mutter, walte mit Vorsicht, denn obwohl ich deine Vendetta an uns verstehen kann, finde ich, du solltest wissen, dass die Menschen, die du tötest und verletzt, deren Existenzen du ihnen entreißt, zu meist diejenigen sind, die am wenigsten zu deiner Pein beitragen.

Liebe Erde, ich habe Angst. Ich habe Angst vor den Menschen und ich habe Angst um die Menschen. Manchmal hoffe ich, wir sterben aus. Manchmal hoffe ich, wir sind nur ein vorübergehender Aussetzer in der Evolution. Ein Lebewesen, welches seinen eigenen Lebensraum zerstört, lächerlich eigentlich.  Und zum Scheitern verurteilt.

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Doch dann denke ich an meine Generation. Wir sind so voller Wut auf die, die es normalisiert haben, dich zu schänden. Wir sind so voller Tatendrang. Wir sind die, die dich retten können, die dich retten wollen. Es liegt an uns, die Führer dieser Welt umzustimmen oder selber welche zu werden. Und ich glaube fest daran, dass wir das schaffen können, wir müssen es einfach. Für die Kinder unserer Kinder und die Generationen nach ihnen, die aus unserem Fehlern lernen können.

Ich möchte die Welt nicht in einem noch schlechterem Zustand weitergeben, als sie jetzt schon ist. Deshalb versuche ich auch, meinen Teil zu deiner Rettung, beziehungsweise deinem Schutz, beizutragen. Ich esse kaum Fleisch und versuche nach und nach völlig von tierischen Produkten loszukommen. Ich verzichte auf palmölhaltige Produkte und Kosmetika, die Mikroplastik enthalten. Außerdem versuche ich Fairfashion und zero waste zu kaufen, also keinen Plastikmüll zu fabrizieren.

Also bitte, meine liebe Erde, habe noch ein bisschen Geduld mit uns. Glaube an uns, die junge Generation, die dir ihre jugendliche Rebellion widmet. Und ich flehe dich an, schone dir folgenden Generationen.

Wir retten dich, ich verspreche es.

Eine Tochter.

Zu Gast beim Wettbewerb „Schulen gegen Diskriminierung“

©: Antidiskriminierungsstelle des Bundes / Kathrin Harms

Die Respekt AG der Kurt-Schwitters-Schule war dieses Jahr bei der dritten Ausgabe des fair@school-Preises der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingeladen. 

Vor Ort berichteten die Schüler*innen darüber, wie sie im Laufe der letzten zwei Jahre die Geldern des Preises genutzt und welche Projekte sie durchgeführt hatten.

Yeah.