Herr Rösler und der Mauerfall (Folge 2)

In Folge 1 des Interviews gab es noch viel mehr zu erzählen, als in einen Artikel gepasst hätte. Deshalb kommt nun Folge 2 aus dem Interview und Herr Rösler kommt ausführlich zu Wort. 

Ich habe über den Mauerfall sehr viel diskutiert. Mit meiner Frau und Freunden, manches ist davon gar nicht so leicht zu beantworten. Die Reisefreiheit war natürlich etwas angenehmes. Hätte man damals im November gewusst, wie es kommt, weiß ich nicht, wie man sich verhalten hätte. Denn das hat doch ganz tiefe Einschnitte gegeben.

Diese Entscheidung, dass Ost gegen West Geld im Verhältnis 1 zu 1 und 2 zu 1 getauscht wurde erschien erstmal sehr angenehm. Es kamen aber viele Probleme deswegen, weil ja nicht nur das Geld so gewechselt wurde, sondern auch die Schulden. Die hatten dann plötzlich auch 50 % ihrer Schulden in West-Mark. Der Umsatz ist eingebrochen. Und das hätte nicht so sein müssen.

Damit hat man auch die ganze Wirtschaft der DDR kaputt gemacht. Und das Schlimme: In Geschichtsbüchern, wenn es um Wirtschaft der DDR geht, tauchen immer wieder die gleichen Bilder der rostigen Betriebe auf, wo es überall raustropft und wo alles zusammen fällt. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Es gab natürlich genauso Betriebe, die hochmodern waren. Ich hab auch einige dieser Betriebe gesehen und auch in welchen gearbeitet, wo hochmodere Maschinen aus der Schweiz gestanden haben.

Es war auch so, dass man natürlich aus der wirtschaftlichen Sicht der Bundesrepublik sich gefreut hat, dass man 17 Millionen mehr Menschen hatte, die etwas einkaufen konnten. Aber sie wollten deren Industrie nicht, weil es Konkurrenz ist. Ich komme aus einer Textilregion und die hat man völlig platt gemacht.  Aus meiner Sicht war es auch eine Lüge, dass man immer sagt man hat ja gar nicht gewusst wie die DDR Wirtschaft war. Das ist Unsinn zur Vereinigung wäre es gar nicht gekommen, wenn man Wirtschaftlich gesagt hätte das Lohnt sich für uns.

Es ist auch nicht so, dass alle Produkte nicht mehr abgekauft wurden. Natürlich sind alle lebensmittelverarbeiteden Betriebe eingegangen, weil aus heutiger Sicht die Leute zu ,,blöde” waren und die bunte Westmilch gekauft haben. Und die Vollmilch aus der Molkerei von neben an nicht. In der Region aus der ich komme gab es einen Betrieb, der Kleinelkawes herstellte. Die hießen „Robur“, waren in Afrika sehr beliebt, weil sie besonders robust waren.

Die Auftragsbücher waren für die nächsten fünf Jahre voll. Diese sind dann zu Mercedes gewandert, und die konnten dann die Fahrzeuge liefern. Die Firma war ein halbes Jahr danach tot. Und solche Dinge hat es oft gegeben.

Die Menschen haben natürlich nicht gesehen, was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht, weil sie ganz verrückt darauf waren, zu reisen und Bananen zu essen. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt sage: Ich will die Zeit zurück drehen, dass gibt es sowie so nicht. Dort sind unheimlich viele Fehler gemacht worden und diese haben jetzt natürlich Auswirkungen.

Der Generation meiner Eltern wurde die Lebensleistung abgewertet. Da hat man immer gesagt: ,,Die im Osten, die im Osten, alles schrecklich und so.” Diese Leute haben 40 Jahre in diesem Staat gelebt. Und die konnten es sich mal nicht aussuchen, wo sie geboren wurden. Die bundesdeutsche Wirtschaft hat unheimlich davon profitiert, dass es den Osten gegeben hat. Wir waren sozusagen das China der Bundesrepublik vor der Wende.

Das, was jetzt mit China oder mit Bangladesh passiert, das war damals mit dem Osten. Zum Bespiel Strumpfhosen haben in der DDR 15 Mark gekostet. Dafür hat meine Mutter 4-6 Stunden gearbeitet. Die gleiche Hose wurde in die Bundesrepublik maximal für 15 Pfennig West verkauft. Die DDR war früher ein Billiglohnland für die Bundesrepublik.

Die DDR hatte auch Positives. Man konnte zum Beispiel für 50 Pfennig Mittags in der Schule essen. Ein Schulbuch hat nur 1.50 gekostet und nicht wie heute für 25 Euro. Früher konnten alle eine guten Bildung genießen. Man kann nicht bei allen Sachen eine Schwarz-Weiß-Malerei machen.

Natürlich war die DDR auch eine Diktatur, weil eine Meinung herrschte – und jemand, der abwich konnte bestraft werden. Aber es stand nicht immer die Stasi hinter mir, natürlich haben sie versucht einige Sachen zu beobachten und haben spioniert. Das wusste man auch, wenn man sich damit beschäftigt hat.

Ich habe ein paar mal diese Situation erlebt, dass Leute mich ausfragen wollten, die mich gar nicht kannten. Wo ich dann überlegt habe: Warum sind die gerade so freundlich zu mir? Ein mal hat mich jemand gefragt ob ich über die Grenze gehen möchte. Das war natürlich eine Falle und darauf habe ich mich auch nicht eingelassen, weil mir das klar war. Trotzdem war der Alltag nicht nur grau und hässlich. Die Leute haben auch gearbeitet und gelebt.

Dann sagt der Westdeutsche wieder: ,,In den Osten ist so viel Geld geflossen in den 90er Jahren.” Da haben sie auch recht. Da sind auch total idiotischen Sachen mitgemacht worden, in jedem Dorf gibt es eine Straßenbeleuchtung, die die ganze Nacht leuchtet.

Ich verstehe nicht, warum die AfD in Gebieten so viel Zustimmung erfährt, die wirtschaftlich stark dastehen, z.B in Usedom. Wenn das in Sachsen-Anhalt ist, wo es keine Industrie gibt und wenig Arbeitsplätze, kann ich mir das eher vorstellen.

Ich selber bin in gewisser Hinsicht ein Gewinner der Vereinigung, weil ich ein Lehrer geworden bin, der in der Bundesrepublik ganz anders bezahlt wird. Für meine Eltern war es traumatisch.

 

Interview: Pavel  (9.5)

 

 

Die PrevYou kommt zurück!

Am Samstag den 25. April 2020 kommen wir wieder ins Kino Babylon in Berlin! Über ein Jahr nach unserem Debüt im Januar 2019 laden wir wieder zu einem Tag voller jugendlicher, filmerischer Meiterleistungen ein.

Seit gut 2 Jahren organisieren sich unter dem Namen Point of PrevYou filmbegeisterte Schüler/innen, Studienbewerber/innen und Studierende in den Bereichen Regie, Kamera und Produktion und etablieren ein Forum für den jüngsten deutschen Film.

1. PrevYou am 12. Januar 2019

Wir zeigen ausgewählte Schulprojekt-, Bewerbungs- und Studierendenfilme und unterhalten uns mit euch darüber! Ab dem 1. April 2020 könnt ihr dann auch eure selbst produzierten Kurzfilme bei uns einreichen. Es werden Gespräche über den Weg zum Berufsstart und inspirierende Talkrunden über filmrelevante Themen geführt und die Vernetzung der jüngsten Filmmacher gefördert.

Also schaut am 25. April 2020 mal im Kino Babylon vorbei und entdeckt den jungen Film mit uns völlig neu!

Wir freuen uns auf euch,

die PrevYou-Crew 🎬

 

Infos, Karten und Filmeinreichungen:

www.prevyou.de

E-Mail: info@prevyou.de

Instagram: prevyou.de

Zivilcourage in der U-Bahn

Viele Menschen haben sich in der U-Bahn schon einmal oder mehrmals bedroht gefühlt. Aber wie viele denn genau? Im Deutsch-Lehrbuch der 8. Klasse der Kurt-Schwitters-Schule (KSS) ist ein Kreisdiagramm angegeben, nach dem sich 24% der Befragten schon einmal bedroht gefühlt haben. Das ist fast ein Viertel – jede vierte Person also!

Alarmiert durch diese Zahl haben wir zu diesem Thema an unserer Schule eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis unserer Umfrage war sogar noch dramatischer: 43% der 54 Befragten fühlten sich mindestens schon einmal bedroht. Das ist fast die Hälfte! Laut der gleichen Umfrage waren sogar 32% der Befragten schon einmal Zeuge einer Straftat und 15% wurden selbst schon einmal zum Opfer einer Straftat in der U-Bahn.

Die Ergebnisse der Umfrage sind hochaktuell, da die diese Umfrage im September 2019 an der Kurt-Schwitters-Schule durchgeführt wurde. Laut Kriminalstatistik der Berliner Polizei wurden im Jahr 2016 in der Berliner U-Bahn 16960 Straftaten registriert. Das sind 10,9% mehr als im Vorjahr. Um zu vermeiden, dass so viele Straftaten geschehen, muss man Zivilcourage zeigen.

Doch was ist Zivilcourage eigentlich genau?

Die Bedeutung, die der Duden vorschlägt lautet: ‚Mut im bürgerlichen Leben‘. Das bedeutet in Bezug auf Straftaten in der U-Bahn: Eingreifen! Hilfe holen! – Ohne sich selbst zu gefährden. Die ‚goldenen Regeln der Zivilcourage‘ sollen helfen, damit die Hilfeleistung nicht für dich selbst gefährlich wird.

Die erste Regel lautet: Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen. Man sollte also bei einer Straftat eingreifen, dazu verpflichtet sogar ein Gesetz. Allerdings nur im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Manchmal reicht schon ein beruhigendes Wort, um die Lage zu lockern und zu entschärfen. Ein psychologischer Rat der Polizei besagt: Niemals den Täter duzen!

Die zweite Regel lautet: Ich fordere andere Personen aktiv und direkt zur Mithilfe auf. Durch das Eingreifen zusammen mit einer größeren Personengruppe ist man zum einen selbst besser geschützt und zum anderen können mehrere Personen häufig größere Autorität ausstrahlen.

Die dritte Regel kann eigentlich jeder befolgen, auch wenn man große Angst hat oder aus anderen Gründen nicht eingreifen will oder kann. Sie lautet: Beobachte genau. Präge dir Tätermerkmale ein. Jedes Detail ist wichtig. Für die nächste goldene Regel braucht man nicht mehr als ein Handy. Sie lautet:

Organisiere Hilfe unter Notruf 110. Besonders wichtig dabei ist die Klärung der Fragen: Was ist passiert? Wer sind die beteiligten Personen? Wo ist es passiert? Wann ist es passiert? Die fünfte Regel lautet: Kümmere dich um das Opfer. Wenn jemand verletzt ist, ist erste Hilfe die beste Hilfe. Die letzte Regel ist auch sehr wichtig und einfach zu befolgen: Stelle dich als Zeuge zur Verfügung. Viele Täter kommen ohne Strafe davon, weil sich Zeugen nicht bei der Polizei melden.

Jetzt weißt du was zu tun ist, wenn du eine Straftat beobachtest. Also greife das nächste Mal ein, denn Zivilcourage in der U-Bahn ist wichtig. Wenn einfach ein paar mehr Leute Zivilcourage in der U-Bahn zeigen würden, würde es weniger Straftaten geben und sich viele Menschen wohler fühlen.

Text: Helen (8.2) / Foto: Fabrizio Verrecchia

Warum Menschen die AfD wählen

„Der Einfluss des Islam wird in Deutschland zu stark“, sagen 92 Prozent aller AfD-Wähler*innen. Woher kommt diese Meinung? Gibt es den AfD-Wähler überhaupt? Eine einfache Antwort gibt es auf diese Frage wahrscheinlich nicht.

Schauen wir zuerst auf einige Fakten:

Die AfD ist inzwischen in allen Landtagen vertreten und hat in sechs Landtagen über 15 %  der Zweitstimmen erhalten. Die AfD Wähler*innen haben einen durchschnittliches Bildungsniveau und verdienen überdurchschnittlich viel.

Die Zustimmung ist im Osten fast doppelt so hoch wie im Westen Deutschlands. Auffällig sind dabei die 26 % der männlichen Zweitstimmen für die AfD. Interessant ist auch, dass die Wähler*innen der AfD zu 56 % eine Arbeit haben und nur 22 % arbeitslos sind.

Doch was bewegt diese Menschen?

Experten stellen fest, dass man von zwei unterschiedlichen Ursachen ausgehen kann. Im Osten spricht man hauptsächlich von einer festgesetzten Enttäuschung, die durch die Entscheidungen und Abläufe der Wendezeit geprägt wurde, wie zum Beispiel die End-Industrialisierung des Ostens.

Es kann aber auch der Grund sein, welcher eher den alten Bundesländern zugesprochen wird: Die Angst vor der Zukunft.

Wir leben aktuell in einer Zeit mit vielen Umbrüchen und Veränderungen in der Politik, im Klima und in der Wirtschaft, die durch die Globalisierung, Automatisierung und den Wechsel der führenden Wirtschaftsnationen verstärkt wird.

Wie geht man mit den vielen Veränderungen um und was tut die Politik dafür?

Viele Fragen, worauf die etablierten Parteien vermeintlich keine oder keine überzeugenden Antworten haben.

Dann kommt eine Partei, die die Themen der Unsicherheit anspricht, verstärkt und sich als „alternativ“ darstellt. Und dabei unter anderem die Lösungen an einem ganz einfachen Gegner festmacht – den Flüchtlingen.

Erstaunlich ist, dass es in manchen der Bundesländer gar nicht so viele Flüchtlinge gibt. Trotzdem holt sie die AfD ihre Wähler*innen mit Themen wie Terrorismusbekämpfung, Kriminalitätsbekämpfung und Stopp der Zuwanderung von Flüchtlingen ab.

Wenn die Zukunft ungewiss ist, hält sich der Mensch gerne an Altbewährtem fest. Das unterstreicht auch die Umfrage, in der 94 % der Befragten sagten, dass sie die Sorge haben, dass „sich unser Leben in Deutschland zu stark verändern wird.“

Diese Sorge, gepaart mit der Tatsache, dass 80 % der Befragten kein Vertrauen in unsere Demokratie haben und dem Gefühl der politischen Benachteiligung, bietet der AfD die Möglichkeit als „Retter“ dazustehen.

Ist eine Partei die vom Verfassungsschutz überprüft wird, eine „Alternative“? Behalten wir sie im Auge!

Text: Pavel (9.5) / Foto: Arnaud Jaegers

Autofreie Innenstädte

Eine autofreie Innenstadt oder ein autofreier S-Bahn Ring würden dazu führen, dass weniger Abgase in der Luft liegen, die Einwohner so, unter anderem, weniger erkranken und die Luft deutlich angenehmer werden würde.

Durch autofreie Innenstädte hat man auch Flächen, die früher durch Parkhäuser und Parkflächen besetzt wurden, zur Verfügung. Allerdings argumentieren viele damit, dass es für ältere Menschen/körperlich eingeschränkte Menschen umständlicher sein würde, was natürlich auch stimmt.

Ältere Menschen fahren mittlerweile aber sowieso oft mit dem Fahrrad/E-Bike oder nutzen eher die öffentlichen Verkehrsmittel als mit einem eigenem Auto zu fahren.

Der ganze Lärm und die Abgase welche durch die Autos entstehen, setzen die Einwohner oftmals unter Stress, dies könnte man durch eine autofreie Innenstadt verringern. Für die Wirtschaft hat es allerdings größere Folgen, da sich viel weniger/keine Leute mehr ein Auto kaufen würden.

Text: Philipp (9.6) / Foto: Flo Karr / Quellen: Open Petition

Gemeinsam gegen Diskriminierung!

‚Schule ohne Rassismus Schule mit Courage‘, ein Spruch, den ihr bestimmt schon mal gehört habt. Dieser Spruch steht nämlich zum Beispiel an unserem Schultor, Leute tragen ein T-Shirt, auf dem dies steht oder verteilen Sticker. Aber was bedeutet dieser Spruch überhaupt?

Besonders wichtig ist es, dass ihr den Begriff Rassismus kennt, denn der wird euch leider noch öfter begegnen. Rassismus bedeutet, dass Menschen andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminieren, beleidigen, ausschließen und ähnliches.

Das zweite Wort, das euch vielleicht unbekannt ist, ist Courage. Es bedeutet Mut zu haben, sich einzusetzen und etwas zu tun, wenn man das Gefühl hat, dass jemand zum Beispiel ungerecht behandelt wird.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was diese Wörter mit unsere Schule zu tun haben. Es ist leider so, dass an vielen Schulen Leute diskriminiert werden ( vermutlich oft dann aus dem Grund, dass SchülerInnen nicht richtig über Themen wie ‚Rassismus‘ aufgeklärt sind). Das führt oft zu Mobbing, was Menschen innerlich zerstören und Depressionen auslösen kann.

Um das zu vermeiden, hat man sich das Projekt ‚Schule ohne Rassismus Schule mit Courage‘ ausgedacht. Das ist übrigens kein einfacher Spruch, sondern eine Plakette, die eine Schule auszeichnet für Aktivitäten und Aktionen gegen Rassismus. Es soll Kinder, Jugendliche, Lehrer und Lehrerinnen dazu motivieren, etwas gegen Rassismus zu tun und Courage zu zeigen. Das Klima an der Schule zu bessern und Menschen aufzuklären.

Um diese Plakette zu bekommen muss man verschiedene Dinge tun, die sich nicht nur auf die Vergangenheit sondern auch auf die Zukunft beziehen. Unterschiedliche Projekte sollten veranstaltet werden, man sollte sich aktiv gegen Rassismus und für Courage einsetzen. Die Plakette verpflichtet jeden und jede SchülerIn aktiv mitzuhelfen und gegen Rassismus und jegliche Form von Diskriminierung anzukämpfen und nicht zuzulassen, dass sich Leute an eurer Schule, an unserer Schule schlecht fühlen, weil sie diskriminiert werden.

Die Kurt-Schwitters-Schule ist Teil diese Netzwerkes von 2.500 Schulen – und das schon seitdem 23. September 2005. Schülerinnen und Schüler setzten sich im Rahmen des Projektes „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ in einem zusätzlich eingerichteten Respektclub vertieft für sexuelle Vielfalt ein. Mit Kunstprojekten und Aktionen wie z.B. einem Queer-History-Month sorgen die Schülerinnen und Schüler für mehr Toleranz an der Schule.

Das gleiche Ziel verfolgt auch der ‚Cross-Dressing-Day‘. Das ist ein Tag, an dem man sich als das andere Geschlecht verkleidet, Frauen und Mädchen malen sich zum Beispiel einen Bart an. Sogar Lehrerinnen und Lehrer haben sich an bisher stattfindenden ‚Cross-Dressing-Days‘ beteiligt. Diese Projekte sollen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Menschen zeigen und bewirken, dass sich mehr SchülerInnen wohl fühlen. Menschen wird gezeigt, was es bedeutet, Courage zu zeigen.

Tretet der Welt einfach offen entgegen und beurteilt Menschen nicht nach Dingen wie Herkunft, Religion oder Aussehen und zeigt Courage, wenn ihr Rassismus gegenüber treten müsst!

Text: Jule, Klasse 8.2

Tee! Für! Alle!

Beim letzten Schüler:innenhaushalt wurde unter anderem auch was gewählt? Richtig! Tee!

Und jetzt ist er da und kann sowohl im Schulclub (Haus 1), als auch im Freizeitbereich (Haus 2) getrunken werden. Sorten gibt es so viele wie Packungen, es bleibt abzuwarten, ob der Schokotee sein Versprechen hält.

PS: Es gibt sogar Janosch-Tee!

Die ersten Computerspiele der Welt

Die Geschichte von Computerspielen ist eine lange – aber zuerst gehen wir zurück zum ersten Computerspiel, das 1958 gemacht wurde: Tennis for two.. Es war ein Hit.

Tennis for two / Quelle: Wikipedia

Dann sind noch mehr Spiele gekommen: Arkinoid, Space invaders, Mario bros und Pac Man.

Aber manche Leute fragten sich, ob sie Computerspiele zuhause spielen können. Hier entstand ein Krieg, der bis heute anhält: Der Konsolen-Krieg. Es gab einen Sturm von sogenannten Pong-Konsolen. Sogar Nintendo hatte eine Konsole gemacht, aber sie wurde nur in Japan verkauft.

Dann kam die “Magnavox Odyssey”. Sie hat den Computerspiel-Krieg verändert, in dem sie riesige SD-Karten hatte.

Zeit für ein bisschen Geschichte. Als Atari ihre erste Konsole rausbrauchte, wurde sie kaum beachtet, aber die “Atari 2600” wurde noch gut verkauft.

Aber dann hat Atari ein Großen Fehler gemacht “E.T”. Das schlechteste Computerspiel aller Zeiten. Das hier verursachte den “Videogame-Crash von 1983”.

Aber in Japan wurde eine neue Console hergestellt. Leute, die bei Nintendo arbeiteten, wollten sie um die Welt verkaufen – und dann kam die Idee: Es aussehen zu lassen wie ein “VHS”-Videogerät.


Autor: Thomas (7.2), Schlussredaktion: Sozi (Martin)

 

Wer rettet unsere Weltmeere?

Im Jahre 1977 gründet Paul Watson die SEA SHEPHERD Conservation Society und setzte sich gegen die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten von Wildtieren in den Weltmeeren ein. Die Geschichte beginnt mit nur einem Schiff, das in Großbritannien registriert war und den treffenden Namen SEA SHEPHERD trug. Die Hauptaufgabe des Schiffes war das Rammen und Beschädigen des illegalen Walfangschiffs SIERRA. Paul Watson versenkte das Schiff am Ende anstatt es in die Hände der Piraten-Walfänger geraten zu lassen.

Folgende Missionen führte die Sea Shepherd bisher aus:

ANTARKTIS – Direktes Vorgehen gegen die illegalen Walfangaktivitäten der japanischen Walfangflotte

TAIJI, JAPAN – Operation Infinite Patience Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Delfinmassakers sowie Aufdecken der Verbindungen zwischen dem Abschlachten und dem internationalen Delfinhandel.

FÄRÖER-INSELN – Operation Sleppid Grindini. Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Grindwalmassakers. Direktes Eingreifen ist aufgrund der färöischen Gesetzeslage nicht möglich.

MARINE DEBRIS CAMPAIGN  Plastikmüll erstickt unsere Meere. 8-10 Millionen Tonnen kommen jährlich hinzu. Somit stellt die Vermüllung eine der größten Bedrohungen unserer Ozeane dar. Aus diesem Grund hat Sea Shepherd Deutschland die MARINE DEBRIS CAMPAIGN ins Leben gerufen.


Hier zeige ich euch zwei wichtige Schiffe von Sea Shepherd, die für Mission Antarktis eingesetzt werden:

Bob Barker / Quelle: Saberwyn, Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Brigitte Bardot (ehemals Gojira) / Quelle: Wikipedia, Lionel Allorge 

 

Autor: Julius (7.1), Schlussredaktion: Martin (Sozi)

Nein, qurt.news ist nicht kaputt

Wer jeden Tag auf qurt.news klickt und gespannt auf einen neuen Artikel wartet, wird derzeit leider etwas enttäuscht. Mensch könnte meinen, dass die Redaktion jeden Donnerstag Nachmittag in der Koje liegt und limonade-schlürfend Netflix binged. 

Das ist natürlich Quark. Der Grund für die derzeitige Pause ist nicht, dass wir nicht arbeiten, sondern das glatte Gegenteil: Wir arbeiten. Und über-arbeiten (neue Texte), sammeln neue Ideen und fragen uns jeden Donnerstag, wie diese Schülerzeitung besser werden kann.

Mit “wir” sind insbesondere die neuen Reporter:innen gemeint, die in den kommenden Wochen großartige Stücke publizieren werden.

Stay tuned,

Euer Sozi (Martin)

 

Espero tua revolta

Wer die Wörter Schulstreik und Demonstrationen hört, denkt meistens an Fridays for Future.

In diesem Fall handelt es sich um andere Schülerinnen und Schüler, die die Schule schwänzen, um die Welt zu verändern. Sie streiken nicht für die Umwelt, sondern für ein besseres Schulsystem in Brasilien und sie erfahren viel Gewalt und Gegenwind von Erwachsenen und Polizisten.

Diese Thematik wurde in dem Film „Espero tua revolta“ gezeigt, den sich eine kleine Gruppe von SchülerInnen aus der Kurt-Schwitters-Schule im Kino angesehen hat.

Am Nachmittag haben sie sich dann im Schülerclub zusammengesetzt, um über die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und über verschiedene Ansichten zu diskutieren.

Wenn ihr auch diesen Film schauen wollt, euch dafür interessiert oder an solchen Diskussionsrunden teilnehmen wollt, fragt einfach die SchülerInnensprecher oder die SozialarbeiterInnen.

Quem escuta as palavras „greve escolar“ e „protesto“, pensa, em geral, em „Fridays for Future

Nesse caso trata-se de outrxs alunxs que, impedidxs de ir à escola por causa de novas políticas governamentais, tentam mudar o mundo. Elxs não fazem greve apenas pelo meio ambiente, mas ocupam as escolas por um sistema escolar melhor no Brasil, e têm de enfrentar violência policial e críticas dos adultos e da sociedade civil.

Esse é o tema abordado no filme „Espero tua revolta“, que alguns*algumas alunxs da escola Kurt Schwitters assistiram no Cinema em Friedrichshain. À tarde reuniram-se cerca de 30 alunxs no Clube dxs alunxs para trocar impressões e experiências e discutir sobre diferentes perspectivas.

Quem tiver interesse em assistir o filme ou participar das próximas rodas de discussão, fale com xs representantes de turma ou com xs pedagogxs sociais

Die Ergebnisse SchülerInnen-Haushaltes 2019

In den letzten drei Tagen wurde gewählt. Die Schülerschaft entschied wofür sie die von der Schule zur Verfügung gestellten 3000 Euro ausgeben will. Mittwoch mittag schließen die Wahllokale und das Organisationsteam trifft sich zum Auszählen der Stimmen. Auf dem ersten Platz landet die Litfaßsäule mit 17% der Stimmen, diese wird folglich auf jeden Fall angeschafft. Unklar ist jedoch noch, wie viel Geld dafür ausgegeben werden muss, weshalb man nicht genau berechnen kann, wie viele der nachfolgenden Plätze angeschafft werden können. Danach kommt der grüne Schulhof (16%). Dann wären eigentlich die Hoodies für den 8. Jahrgang an der Reihe, jedoch ist abzusehen, dass das dafür nötige Budget nicht mehr zur Verfügung stehen wird, weshalb der Vorschlag wegfällt. Ist nach Litfaßsäule und Schulhof noch Geld übrig werden Wasserhähne (12%), Bänke unterm Pavillion Haus 2, der Ghettoblaster (8%) und vielleicht auch noch ein Teevorrat für Schülerclub und Freizeitbereich angeschafft.

Für den besseren Überblick:

1. Litfaßsäule, 17%

2. Grüner Bunter Schulhof, 16%

3. Wasserhähne, 12%

4. Bänke unterm Pavillion, 9%

5. Ghettoblaster, 8%

6. Tee für SC und FZB, 7%

Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr nur bei grademal 38%, was sogar noch geringer ist als die Wahlbeteiligung im vorigen Jahr.

Klimastreik mit qurt.news

200 bis 300 SchülerInnen der Kurt-Schwitters-Schule sangen, tanzten und hauptsächlich demonstrierten auf dem dritten weltweiten Klimastreik für eine bessere Zukunft und dass die Politikerinnen und Politiker endlich aufwachen und realisieren, dass es schon fast zu spät ist, um etwas zu verändern.

Als wir mit einem der  Veranstalter sprachen, sagte er:,, Ich gehe zu FFF, weil wir gerade sehen, dass das Pariser Klimaabkommen nicht eingehalten wird und deswegen die Jugendlichen zeigen, dass wir den Klimaschutz wollen. Den Politikern oder Politikerinnen würde ich sagen, dass sie handeln müssen. Sie sind in der Position und haben die Macht etwas zu verändern.”

 

 

FFF: Demonstranten kritisieren Die Grüne

Mit dieser Kritik haben die Grünen wohl nicht gerechnet. Am Freitag wurden sei bei der Klimastreik-Demo in Berlin zur Zielscheibe der Kritik. Die Demonstranten nannten die Partei systemkonform und warfen ihr vor, Kriege zu unterstützen und im Interesse der Unternehmen zu handeln.

Kurz gesagt:

Die Demonstranten kritisierten Die Grüne dafür, dass sie während ihrer Zeit an der Macht nicht viel für die Ökologie beigetragen haben, und durch ihre Sozialpolitik die Schere zwischen arm und reich nur weiter auseinander geöffnet haben.

  • Es wurde gesagt, dass sie durch ihre Politik den meisten Menschen gar keine Chance geben, Klima neutral zu leben.
  • Die Agenda 2010 wurde erwähnt, man sagte es war eine neoliberale Reform, die nur den Reichen in die Hände spielte. Sozialleistungen wurden massiv gekürzt, Deutschland wurde zu einem Niedriglohnland.
  • Außerdem unterstütze sie die menschenrechtsverletzenden Nato-Angriffskriege im Kosovo, in Jugoslawien und viele weitere Angriffskriege.
  • Die Grüne verlor ihre ursprünglichen pazifistischen Werte.

erstellt von VanonymV.Ghost.

Mein Kommentar zum Schüler*innen-Haushalt

Hey,

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, wird wieder der Schüler*innen-Haushalt gewählt. Dieses Jahr ist es besonders wichtig, dass ALLE wählen, da es auch ein Projekt gibt, über welches sich gut streiten lässt!

Der achte Jahrgang möchte Hoodies für 2400€ (!!!) haben. Ich überlasse jedem selbst, wie fair er das findet. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Antrag unsere Jahrgänge noch mehr spaltet.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr eure Stimmen der Gemeinschaft gebt! Beispielsweise für eine Litfaßsäule auf dem Hof (krass coole Idee) oder Tee für die SuS!

Danke 😉

Wahlmöglichkeiten Schüler*innen Haushalt 2019

2 Vorschläge, die im letzten Jahr nicht umgesetzt wurden, stehen auf Wunsch des Koordinationsteams wieder zur Wahl:

A|Wir wollen einen Wasserhahn!

Wir wollen andere Wasserhähne in Haus 1, damit man ENDLICH seine Wasserflasche auffüllen kann.

Kosten: ca. 250 Euro

B| Spiele in XXL

Spiele für die Pausen haben wir einige. Was fehlt, ist die riesen Version – zum Beispiel Jenga in XXL. Weg vom Tisch und ein bisschen mehr Bewegung!

Kosten: ca. 150 Euro

Und das sind Eure Vorschläge aus diesem Jahr:

Nr.1|Sofas in Haus 2

Im Freizeitbereich und im Billiardraum ist es meistens sehr voll,deshalb würden wir uns noch mehr Sitzmöglichkeiten wünschen.Wäre das nicht cool?

Kosten: ca. 1000 Euro

Nr.2|Ghettoblaster/BoomBlaster

Wir wünschen uns eine Musikbox die laut genug ist, um die Turnhalle zu beschallen, aber auch im Freien gut ist. Sie wäre für alle verfügbar. Z.B.: für die Tanz AG oder den Sportunterricht.

Kosten: 200 Euro

Nr.3|Grüner Bunter Schulhof

Wir wollen doch eigentlich eine umweltfreundliche Schule sein,deshalb wünschen wir uns für den Schulhof (Haus 1) gute Erde und Pflanzen.Die AG “Welt der Wunder” würde darum kümmern.

Kosten: ca.450 Euro

Nr.4|Schwarze Couch im Schulclub

Die Wand mit den Mangaseiten sieht stylisch aus – was noch cooler aussehen würden? Eine schwarze Eckcouch davor, von der man die Kickererspiele ansehen kann. Das wär doch was!

Kosten: ca. 800 Euro

Nr.5|Hoodies für den 8. Jahrgang

Wir wünschen uns Hoodies für alle 8. Klassen umsonst. Das Design würden wir selber machen.

Kosten: Min. 2400 Euro zzgl. Kosten für den Print

Nr.6|Tee für den Schulclub und den Freizeitbereich

Wir trinken besonders im Winter sehr viel Tee. Deshalb wünschen wir uns einen Teevorrat mit vielen Sorten .Wir freuen uns schon aufs Tee trinken!

Kosten: ca.150 Euro

Nr.7|Bänke unterm Pavillon

Wir hätten gerne Bänke unterm Pavillon Haus 2, weil es öfter mal regnet und der Boden kalt ist. Wir würden die Bänke ggf. auch gerne selber bauen. Das wäre doch voll die gute Idee?

Kosten: ca 500 Euro

Nr.8|Litfaßsäule für den Hof Haus 1 und/oder Haus 2

Die Litfaßsäule gilt in Berlin als ausgestorben – damit stirbt auch eine Kultur in Berlin. Wir finden eine werbefreie Litfaßsäule auf dem Hof, an der Interessenvertretungen der Schüler*innen selbst zu Festen, Demos und aktueller Politik informieren und plakatieren können, auf Termine und Treffen aufmerksam gemacht werden könnte, wäre eine wunderbare Bereicherung und passt zu unserer Schule!

Kosten: zwischen 600 und 1000 Euro

Nr.9|Gitarre für den Freizeitbereich

Eine Gitarre könnte in Freistunden, Pausen oder nach der Schule Musikbegeisterten zur Verfügung stehen.

Kosten: ca 200 Euro

Gewählt werden kann Montag bis Mittwoch (30. September bis 2. Oktober) in beiden Hofpausen sowohl im Freizeitbereich Haus 2, als auch im Schulclub Haus 1.

 

 

Show me what democracy looks like!

20. September 2019, Berlin: Unter dem Motto “Alle für’s Klima” finden heute zahlreiche Demonstrationen in der ganzen Welt statt. Am Abend des 19. sind bereits 5225 Events in 156 Ländern auf allen Kontinenten (inklusive Antarktis!) im globalen Fridays for Future Netzwerk gemeldet. Alleine in Deutschland gibt es über 500 Proteste.

Im Berlin sammelt man sich gegen 12.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Schon jetzt sind sämtliche Verkehrswege überlastet. Straßenbahnen, Busse und Autos kommen nicht mehr ins Zentrum der Stadt, S-Bahn und U-Bahn sind restlos überfüllt. Wer es geschafft hat, findet sich am Brandenburger Tor vor einer Bühne mit Kundgebungen und Musik wieder. Die Berliner Band Culcha Candela macht Stimmung mit Hits wie “Schöne neue Welt” und thematisch eher weniger passenden Songs (“Monsta” und “Hamma!”). Mit etwas über einer Stunde Verspätung setzt sich der Demo-Zug dann in Bewegung. Es geht durch das Regierungsviertel, denn schließlich präsentiert hier in diesem Moment die Bundesregierung ihr Maßnahmenpaket gegen den Klimawandel. Es ist laut, aber absolut friedlich. Menschen aller Generationen gehen für ihre Zukunft oder die Zukunft ihrer Kinder und Kindeskinder auf die Straße. Denn zum ersten Mal hatte nicht nur das Schülernetzwerk Fridays for Future zum Streik aufgerufen, sondern auch Organisationen wie die Evangelische Kirche und die Gewerkschaft ver.di, ebenso wie zahlreiche Kinderschutz-, Umwelt- und Hilfsorganisationen, Künstler sowie Eltern- und Großelternnetzwerke.

In Berlin spricht die Polizei von 100.000 Teilnehmenden, der Verantstalter zählt deutlich mehr, nämlich 270.000 Teilnehmer*innen. Deutschlandweit beteiligen sich 1,4 Millionen Menschen, global sind es mehrere Millionen. In Berlin kommt es zusätzlich noch zu Straßenblockaden durch Gruppen wie “Extinction Rebellion”. Der Autoverkehr lahmt. Der Autofahrer, den ich mich getraut habe anzusprechen, erzählt mir von seiner schwangeren Frau und wie sehr er sich wünscht, dem Ungeborenen eine heile Welt zu bieten. Er steht der Demonstration freundlich gegenüber, ein Großteil der Auto- und Busfahrer scheint jedoch weniger freundliche Gedanken zu hegen.

Als gegen 15 Uhr die Ergebnisse der Verhandlungen des Klimakabinetts bekannt werden, tobt die Menge. In dem Klimapaket sind nämlich unter anderem folgende Maßnahmen formuliert:

Der Ausstoß einer Tonne Kohlenstoffdioxid soll 2021 10€ kosten, danach jedes Jahr teurer werden, bis es 2025 35€ kostet.

Benzin und Diesel sollen ganze 3 ct pro Liter teurer, die Mehrwertsteuer auf Bahntickets von 19% auf 7% gesenkt und die Pendlerpauschale auf 5ct pro Kilometer ab dem 21. angehoben werden. Weiter wolle mal man den Kauf billiger E-Autos prämieren, ebenso den Austausch veralteter Öl-Heizungen durch klimafreundlichere Modelle.

Für diese Beschlüsse hagelt es Kritik. Auf der Demostration in Berlin ist vom Ende der Klimakanzlerin die Rede. Diese Entschlüsse seien ein Schlag ins Gesicht für die Versammelten und angesichts der 1,5 Grad Grenze des Pariser Abkommens ein wahrer Skandal. Wir erinnern uns: 2015 verpflichteten sich 197 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unter anderem dazu, die Klimaerwärmung gegenüber der vorindustriellen Temperaturen nicht über 1,5 Grad Celsius steigen zu lassen. Momentan ist die Erde schon etwa 1 Grad wärmer, was Trockenheit, Stürme, Überschwemmungen und ein großes Artensterben zur Folge hat. Doch das neue deutsche Klimapaket ist in keinem Fall in der Lage, das 1,5-Grad-Ziel auch nur annähernd zu treffen.

Und so bleibt die Frage, ob die Menge, wenn sich auf die Frage in der Überschrift mit: “This is what democracy looks like!” antwortet, wirklich die Wahrheit sagt.

Morgen ist wieder Fridays for Future !!!

In der ganzen Welt gehen morgen wieder tausende Menschen auf die Straße um den Politikerinnen und den Politikern zu sagen das es nicht so weiter geht. Um 11.20 treffen wir uns beim Haus 1 um gemeinsam zum Brandenburger Tor zu gehen und ein wichtiges Zeichen zusetzen.

Bildergebnis für fridays for future berlinWenn ihr mehr darüber erfahren wollt guckt euch den Artikel von Paula an wo sie einen Brief an Muttererde schreibt.

GSV-Tag 2019

GSV-Tag 2019

Heute haben sich die Klassensprecher*innen in der Königstadt getroffen um die Grundsteine für dieses Schuljahr zu legen.

Das Jahr steht ganz im Motto: „Jeder weiß bescheid“. Dies bedeutet, dass ab sofort bei allen Entscheidungen, die die GSV trifft, die Transparenz im Fokus steht.

Auch gab es an diesem GSV-Tag wieder eine Projektphase, mit neuen und alten Projektgruppen der Gesamtschülervertretung. Welche das sind und wie auch ihr bei den Gruppen dabei sein könnt erfahrt ihr bald und ganz ausführlich hier auf qurt.news!

Wir bedanken uns bei allen Klassensprecher*innen, die heute am Start waren und freuen uns auf ein tolles Schuljahr!

 

Sozialarbeit als eine Investition für mehr Chancengleichheit

Das Bildungs- und Teilhabepaket zur Förderung von sozial benachteiligten Kindern wurde aufgebessert es umfasst eine stärke Förderung Freizeitaktivitäten,Schulmaterialien und Mittagessen. Allerdings gibt es eine bessere Alternative?

Der Beitrag vom Deutschlandfunk Kultur behandelt genau dieses Thema indem es an der Kurt-Schwitters Kartin Kundel und Kurt Barabas befragt, welche Sozialarbeit als eine weitaus effektivere Lösung empfehlen.

Den gesamten Beitrag findet man bei https://www.deutschlandfunkkultur.de/schulsozialarbeit-ein-schluessel-zu-mehr-chancengleichheit.976.de.html?dram:article_id=457849

Liebste Mutter Erde… | Ein Brief an unseren Heimatplaneten

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Liebste Mutter Erde,

es tut weh. Es tut weh zu sehen, wie dumm die Menschen sind, wie sie für kurzfristiges Geld alles und jeden verraten. Wie sie, oder besser gesagt wir, dir immer wieder weh tun und dich immer weiter zerstören, nur um zu fünf Minuten Ruhm zu gelangen. Wie wir es für unsere Bequemlichkeit in Kauf nehmen, deine zerbrechliche Atmosphäre mit unseren Abgasen zu verpesten und für den so übermäßigen Verzehr deiner Tiere deine Lunge in Brand zu setzen. Es tut weh, wie wir, dank mangelnder Weitsicht, deine Innereien aus dem Boden buddeln und wie wir dein ausgefeiltes System allen Lebens mit unserem Abfall verstopfen und mit unseren Abwässern verpesten. Und wenn es mir schon weh tut, eindeutig einer Täterin, wie musst du dann erst leiden?

Mir scheint, der Mensch liebt die Zerstörung seiner Selbst. Denn schließlich und endlich wird uns doch all unser Fehlhandeln in den Rücken fallen. Der plastikfressende Fisch landet auf unserem Teller, die giftige Luft in unseren Lungen, der saure Regen auf unserer Haut. Aber was sind schon Stunden die man durch einen Flug spart, gegen deine viereinhalb Milliarden Jahre? Früher schaffte es der Mensch doch auch zu leben, ohne dich zu verwunden und manche können das immer noch. Doch der Rest von uns entdeckte wie er dich sich unterwürfig machen konnte und versklavte sich dabei selbst.

Dabei bist du doch der einzige Grund unserer Existenz. Nichtsdestotrotz wurden deine kostbaren Gaben zu einer Selbstverständlichkeit für einen Großteil von uns. Deshalb kann ich verstehen, warum du sie uns entziehen möchtest und fühle mit dir, wenn ich höre, wie du dich gegen die Menschenplage aufbäumst. Doch bitte, liebe Mutter, walte mit Vorsicht, denn obwohl ich deine Vendetta an uns verstehen kann, finde ich, du solltest wissen, dass die Menschen, die du tötest und verletzt, deren Existenzen du ihnen entreißt, zu meist diejenigen sind, die am wenigsten zu deiner Pein beitragen.

Liebe Erde, ich habe Angst. Ich habe Angst vor den Menschen und ich habe Angst um die Menschen. Manchmal hoffe ich, wir sterben aus. Manchmal hoffe ich, wir sind nur ein vorübergehender Aussetzer in der Evolution. Ein Lebewesen, welches seinen eigenen Lebensraum zerstört, lächerlich eigentlich.  Und zum Scheitern verurteilt.

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Doch dann denke ich an meine Generation. Wir sind so voller Wut auf die, die es normalisiert haben, dich zu schänden. Wir sind so voller Tatendrang. Wir sind die, die dich retten können, die dich retten wollen. Es liegt an uns, die Führer dieser Welt umzustimmen oder selber welche zu werden. Und ich glaube fest daran, dass wir das schaffen können, wir müssen es einfach. Für die Kinder unserer Kinder und die Generationen nach ihnen, die aus unserem Fehlern lernen können.

Ich möchte die Welt nicht in einem noch schlechterem Zustand weitergeben, als sie jetzt schon ist. Deshalb versuche ich auch, meinen Teil zu deiner Rettung, beziehungsweise deinem Schutz, beizutragen. Ich esse kaum Fleisch und versuche nach und nach völlig von tierischen Produkten loszukommen. Ich verzichte auf palmölhaltige Produkte und Kosmetika, die Mikroplastik enthalten. Außerdem versuche ich Fairfashion und zero waste zu kaufen, also keinen Plastikmüll zu fabrizieren.

Also bitte, meine liebe Erde, habe noch ein bisschen Geduld mit uns. Glaube an uns, die junge Generation, die dir ihre jugendliche Rebellion widmet. Und ich flehe dich an, schone dir folgenden Generationen.

Wir retten dich, ich verspreche es.

Eine Tochter.

Zu Gast beim Wettbewerb „Schulen gegen Diskriminierung“

©: Antidiskriminierungsstelle des Bundes / Kathrin Harms

Die Respekt AG der Kurt-Schwitters-Schule war dieses Jahr bei der dritten Ausgabe des fair@school-Preises der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingeladen. 

Vor Ort berichteten die Schüler*innen darüber, wie sie im Laufe der letzten zwei Jahre die Geldern des Preises genutzt und welche Projekte sie durchgeführt hatten.

Yeah.

Lösung der Klimakrise bei Jung & Naiv?

Falls ihr in letzten Monaten die Fridays for Future-Bewegung verfolgt oder daran teilgenommen habt, könnte euch dieses Video-Interview von Jung & Naiv (www.jungundnaiv.de) interessieren.
Der Online Journalist Tilo Jung (den hat Rezo in seinem berühmten Zerstörungsvideo oft zitiert – siehe http://qurt.news/2019-05-28/9227) hat vor Kurzem Volker Quaschning interviewt.
Volker Quaschning ist Energieprofessor an der HTW Berlin. Er gehört zu den Scientists for Future und unterstützt die Fridays for Future-Streiks zusammen mit vielen anderen Wissenschaftlern. Er forscht schon viele Jahre an erneuerbaren Energien.
In diesem Video haben sie darüber geredet und über die Klimakrise und wie man sie lösen könnte. Auf jeden Fall ist es nützlich, WENIGER mit normalen Autos zu fahren und Flugzeug zu fliegen oder es ist wichtig, die Landwirtschaft zu verändern.

Es wird auch klar, dass Rezo ganz recht hat, wenn er darüber berichtet, dass die regierenden Parteien und ganz besonders die CDU seit langer Zeit untätig waren.

Das 1h 25 minütige Video ist nicht so einfach zu schauen, wie das poppige Rezo-Video, aber dafür mit viel Inhalt und Zukunftsideen, die ich euch dringend empfehlen möchte.

Tilo Jung ist freier Online-Journalist mit verschiedenen Projekten. Für Jung & Naiv interviewt er Politiker und Wissenschaftler aller Couleur.

#Solarenergie #Windenergie #ScientistsForFuture
Tschüss! 🙂

most played videogames

   GAME                   AMOUNT      AS OF              BUSINESS      RELEASE          PUBLISHER
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Ark: Survival Evolved

10 million[a]

November 2017

Pay-to-play

August 29, 2017

Studio Wildcat

FIFA 19

12.5 million[g]

December 2018

Pay-to-play

September 28, 2018

EA Sports

Call of Duty: Ghosts

12.6 million[g]

December 2018

Pay-to-play

November 5, 2013

Activision

Fortnite

250 million registered accounts[a]

March 2019

Free-to-play

September 26, 2017

Epic Games

Minecraft

91 million peak monthly players[a]

October 2018

Pay-to-play

November 18, 2011

Mojang

CrossFire

660 million registered accounts

September 2018

Free-to-play

May 3, 2007

Smilegate

Grand Theft

Auto V

71 million[d]

December 2018

Pay-to-play

October 1, 2013

Rockstar Games

,,Die Zerstörung der CDU”

Der Youtuber Rezo veröffentlichte am 18.05.2019 ein Video auf Youtube namens: ,,Die Zerstörung der CDU”. Das 55-minütige Video erschien auf seinem Zweitkanal Rezo ja lol ey. In dem Video geht es um die ,,Fehler” der CDU. Rezo bezeichnet die Mitglieder der CDU als unwissend, ignorant und inkompetent. Die CDU reagiert erstmal skeptisch, gibt aber Später dann zu das Rezo nicht ganz falsch liegt. Ein großes Thema in dem Video ist die Klimakatasrophe und was passieren wird wenn wir nicht SOFORT aufhören mit Autofahren, Flugzeugfliegen etc. Die CDU reagiert mit einem elfseitigem Brief auf deren Website (https://www.cdu.de). Das Video hat 1,1 Mio likes und 49.307 Disslikes.

ZITAT VON REZO: Das Video ist Real das wichtigste, das ich je gemacht habe. Also guckt es euch bitte an, wenn ihr das noch nicht getan haben solltet.

Niemand ist sicher

Ein ganz normaler Sonntagabend, doch schlagartig ändert sich alles.

Es ist ein ganz normaler Sonntagabend. Ich sitze an meinem Rechner, spiele, quatsche mit Freunden im Discord. Meine Eltern sind bei einem Freund zum Essen eingeladen. Auch ich sollte eigentlich mit, aber mit Japanisch kann ich nicht so viel anfangen, also bleibe ich allein zu Haus. Ist mit 19 ja auch normal und ich habe auch keine Angst alleine in einer Wohnung, die für mich zu groß ist und von allen Ecken her knarzt. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste – An diesem Abend wird sich das noch ändern.

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BANDO Auf dem Karneval der Kulturen.

Am 9. Juni um 12.30 spielt BANDO in Kreuzberg. (Für alle die nicht wissen wer oder was BANDO ist,  BANDO ist eine Trommel Gruppe die Industrial bis Worldmusic spielen und das auf Öl Fässern. die Gruppe wird von unserer Schule unterstützt und es gibt eine AG und ein Wahlpflichtkurs wo man bei der Gruppe mitmachen kann.)

Hier ein Video

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……..% spielen FORTNITE

Auf unserem ,,wunderschönen” blauen Planeten leben 7,63 Milliarden Menschen. 250 Millionen Menschen der Erde haben sich bei FORTNITE registriert.

Das sind 3,42% der existierenden Menschheit.

FORTNITE ist ein Koop Survival Game, dass von People Can Fly und Epicgames entwickelt wurde, dass man kostenlos spielen kann. FORTNITE basiert auf dem Battle-Royale-Genre. Das Spiel erschien am 25. Juli weltweit außer in China auf Playstation, X_Box und PC.