Espero tua revolta

Wer die Wörter Schulstreik und Demonstrationen hört, denkt meistens an Fridays for Future.

In diesem Fall handelt es sich um andere Schülerinnen und Schüler, die die Schule schwänzen, um die Welt zu verändern. Sie streiken nicht für die Umwelt, sondern für ein besseres Schulsystem in Brasilien und sie erfahren viel Gewalt und Gegenwind von Erwachsenen und Polizisten.

Diese Thematik wurde in dem Film „Espero tua revolta“ gezeigt, den sich eine kleine Gruppe von SchülerInnen aus der Kurt-Schwitters-Schule im Kino angesehen hat.

Am Nachmittag haben sie sich dann im Schülerclub zusammengesetzt, um über die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und über verschiedene Ansichten zu diskutieren.

Wenn ihr auch diesen Film schauen wollt, euch dafür interessiert oder an solchen Diskussionsrunden teilnehmen wollt, fragt einfach die SchülerInnensprecher oder die SozialarbeiterInnen.

Quem escuta as palavras „greve escolar“ e „protesto“, pensa, em geral, em „Fridays for Future

Nesse caso trata-se de outrxs alunxs que, impedidxs de ir à escola por causa de novas políticas governamentais, tentam mudar o mundo. Elxs não fazem greve apenas pelo meio ambiente, mas ocupam as escolas por um sistema escolar melhor no Brasil, e têm de enfrentar violência policial e críticas dos adultos e da sociedade civil.

Esse é o tema abordado no filme „Espero tua revolta“, que alguns*algumas alunxs da escola Kurt Schwitters assistiram no Cinema em Friedrichshain. À tarde reuniram-se cerca de 30 alunxs no Clube dxs alunxs para trocar impressões e experiências e discutir sobre diferentes perspectivas.

Quem tiver interesse em assistir o filme ou participar das próximas rodas de discussão, fale com xs representantes de turma ou com xs pedagogxs sociais

Die Ergebnisse SchülerInnen-Haushaltes 2019

In den letzten drei Tagen wurde gewählt. Die Schülerschaft entschied wofür sie die von der Schule zur Verfügung gestellten 3000 Euro ausgeben will. Mittwoch mittag schließen die Wahllokale und das Organisationsteam trifft sich zum Auszählen der Stimmen. Auf dem ersten Platz landet die Litfaßsäule mit 17% der Stimmen, diese wird folglich auf jeden Fall angeschafft. Unklar ist jedoch noch, wie viel Geld dafür ausgegeben werden muss, weshalb man nicht genau berechnen kann, wie viele der nachfolgenden Plätze angeschafft werden können. Danach kommt der grüne Schulhof (16%). Dann wären eigentlich die Hoodies für den 8. Jahrgang an der Reihe, jedoch ist abzusehen, dass das dafür nötige Budget nicht mehr zur Verfügung stehen wird, weshalb der Vorschlag wegfällt. Ist nach Litfaßsäule und Schulhof noch Geld übrig werden Wasserhähne (12%), Bänke unterm Pavillion Haus 2, der Ghettoblaster (8%) und vielleicht auch noch ein Teevorrat für Schülerclub und Freizeitbereich angeschafft.

Für den besseren Überblick:

1. Litfaßsäule, 17%

2. Grüner Bunter Schulhof, 16%

3. Wasserhähne, 12%

4. Bänke unterm Pavillion, 9%

5. Ghettoblaster, 8%

6. Tee für SC und FZB, 7%

Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr nur bei grademal 38%, was sogar noch geringer ist als die Wahlbeteiligung im vorigen Jahr.

Klimastreik mit qurt.news

200 bis 300 SchülerInnen der Kurt-Schwitters-Schule sangen, tanzten und hauptsächlich demonstrierten auf dem dritten weltweiten Klimastreik für eine bessere Zukunft und dass die Politikerinnen und Politiker endlich aufwachen und realisieren, dass es schon fast zu spät ist, um etwas zu verändern.

Als wir mit einem der  Veranstalter sprachen, sagte er:,, Ich gehe zu FFF, weil wir gerade sehen, dass das Pariser Klimaabkommen nicht eingehalten wird und deswegen die Jugendlichen zeigen, dass wir den Klimaschutz wollen. Den Politikern oder Politikerinnen würde ich sagen, dass sie handeln müssen. Sie sind in der Position und haben die Macht etwas zu verändern.”

 

 

FFF: Demonstranten kritisieren Die Grüne

Mit dieser Kritik haben die Grünen wohl nicht gerechnet. Am Freitag wurden sei bei der Klimastreik-Demo in Berlin zur Zielscheibe der Kritik. Die Demonstranten nannten die Partei systemkonform und warfen ihr vor, Kriege zu unterstützen und im Interesse der Unternehmen zu handeln.

Kurz gesagt:

Die Demonstranten kritisierten Die Grüne dafür, dass sie während ihrer Zeit an der Macht nicht viel für die Ökologie beigetragen haben, und durch ihre Sozialpolitik die Schere zwischen arm und reich nur weiter auseinander geöffnet haben.

  • Es wurde gesagt, dass sie durch ihre Politik den meisten Menschen gar keine Chance geben, Klima neutral zu leben.
  • Die Agenda 2010 wurde erwähnt, man sagte es war eine neoliberale Reform, die nur den Reichen in die Hände spielte. Sozialleistungen wurden massiv gekürzt, Deutschland wurde zu einem Niedriglohnland.
  • Außerdem unterstütze sie die menschenrechtsverletzenden Nato-Angriffskriege im Kosovo, in Jugoslawien und viele weitere Angriffskriege.
  • Die Grüne verlor ihre ursprünglichen pazifistischen Werte.

erstellt von VanonymV.Ghost.

Mein Kommentar zum Schüler*innen-Haushalt

Hey,

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, wird wieder der Schüler*innen-Haushalt gewählt. Dieses Jahr ist es besonders wichtig, dass ALLE wählen, da es auch ein Projekt gibt, über welches sich gut streiten lässt!

Der achte Jahrgang möchte Hoodies für 2400€ (!!!) haben. Ich überlasse jedem selbst, wie fair er das findet. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Antrag unsere Jahrgänge noch mehr spaltet.

Deshalb würde ich mir wünschen, dass ihr eure Stimmen der Gemeinschaft gebt! Beispielsweise für eine Litfaßsäule auf dem Hof (krass coole Idee) oder Tee für die SuS!

Danke 😉